Soltau baut veralteten Skatepark zu moderner Freizeitoase um
Heinz-Peter SödingSoltau baut veralteten Skatepark zu moderner Freizeitoase um
Soltau plant bis 2023 die Umwandlung seines veralteten Skateparks in eine moderne, multifunktionale Anlage
Der erneuerte Standort an der Celler Straße soll dann neue Elemente wie eine Pumptrack-Strecke, eine Halfpipe sowie verbesserte Einrichtungen für alle Altersgruppen bieten. Politisch stößt das Vorhaben auf breite Unterstützung: Sowohl der Bauausschuss als auch der Stadtrat stehen hinter den Plänen.
Der bestehende Skatepark, der im Jahr 2000 errichtet wurde, ist seit Langem ein beliebter Treffpunkt für Skateboarder, BMX-Fahrer und Roller-Nutzer. Angesichts der veralteten Gestaltung startete die Stadt einen partizipativen Prozess, um vor der endgültigen Neugestaltung Rückmeldungen aus der lokalen Skater-Szene einzuholen.
Die neue Anlage wird eine Pumptrack-Strecke für Bewegung und sozialen Austausch bieten, ergänzt durch eine Halfpipe und lärmmindernde Oberflächen. Nachhaltige Baumethoden kommen durchgehend zum Einsatz. Weitere Features umfassen umgeleitete Radwege, Sitzgelegenheiten, Mülleimer, schattige Bereiche und kostenloses WLAN.
Die Finanzierung des 386.000-Euro-Projekts erfolgt teilweise über das Förderprogramm Leader Region Hohe Heide, wobei Soltau einen maximalen LAG-Zuschuss von 1,25 Millionen Euro erhält. Die Stadt steuert rund 260.000 Euro für die verbleibenden Kosten bei.
Während ähnliche Projekte bereits in Städten wie Hannover und Oldenburg realisiert wurden, gibt es keine offizielle landesweite Erhebung, wie viele weitere Kommunen in Niedersachsen vergleichbare Modernisierungen planen.
Nach der Fertigstellung soll der neu gestaltete Skatepark Nutzern aller Altersgruppen – von Kindern bis zu Erwachsenen – mit verschiedenen Rollgeräten offenstehen. Ziel ist es, einen einladenden Ort zu schaffen, der Bewegung mit modernem Komfort verbindet. Die Bauarbeiten sollen wie vorgesehen im geplanten Zeitrahmen beginnen.