Solingen bewilligt 82.000 Euro für akute Sicherheitsmängel in der Eislaufhalle – doch die Zukunft bleibt ungewiss
Winfried JunkSolingen bewilligt 82.000 Euro für akute Sicherheitsmängel in der Eislaufhalle – doch die Zukunft bleibt ungewiss
Solingens Haushaltsausschuss bewilligt 82.234 Euro für dringende Sicherheitsmängel an der städtischen Eislaufhalle
Mit der Freigabe der Mittel soll der Betrieb der Anlage aufrechterhalten und akute Gefahren behoben werden. Die lokale Wählergruppe SG zukunft. zeigt sich jedoch besorgt über die fehlende langfristige Perspektive für den Standort.
Die Bereitstellung der Gelder erfolgt nach Warnungen vor dem zunehmenden Verfall der Eishalle. SG zukunft. befürwortet zwar den Erhalt der Einrichtung, kritisiert aber, dass bisher weder eine umfassende bauliche noch eine technische Prüfung stattgefunden habe. Ohne eine solche Bewertung sei unklar, ob die bewilligten Mittel die dringendsten Risiken abdecken oder in eine übergeordnete Strategie passen.
Die Wählergruppe verweist zudem auf die Schwierigkeiten, mit denen der Betreiber, die Solingen Eissport gGmbH, aufgrund des maroden Zustands der Halle konfrontiert ist. Langfristig seien deutlich höhere Investitionen nötig – darunter möglicherweise ein Sanierungsprojekt in Höhe von 4,8 Millionen Euro. Um mehr Planungssicherheit zu erreichen, will SG zukunft. der Stadtverwaltung einen detaillierten Fragenkatalog vorlegen.
Ziel ist es, Steuergelder verantwortungsvoll einzusetzen und ein finanziell tragfähiges Konzept für den Erhalt der Eishalle zu entwickeln. Die Gruppe besteht darauf, dass vor weiteren Entscheidungen vollständige Transparenz über den tatsächlichen Bauzustand und die finanziellen Anforderungen hergestellt wird.
Während die Soforthilfen akute Sicherheitsmängel beheben sollen, bleibt die Zukunft der Eishalle ungewiss. Weitere Investitionen werden voraussichtlich nötig sein, wobei eine umfassende Sanierung Millionen kosten könnte. SG zukunft. fordert weiterhin eine vollständige Bestandsaufnahme und eine klare Langzeitstrategie, um den Betrieb der Anlage dauerhaft zu sichern.






