Schwan auf Bahnschienen legt Zugverkehr in Deutschland lahm
Ungebetener Gast sorgt für Chaos auf deutscher Bahnstrecke
Diese Woche löste ein unerwarteter Besucher Chaos auf einer deutschen Bahnstrecke aus: Ein Schwan, der sich auf den Gleisen niederließ, zwang die Deutsche Bahn, den Zugverkehr einzustellen – mit Streichungen und Verspätungen als Folge.
Der Vorfall begann, als der Schwan sich auf den Schienen niederließ. Die Deutsche Bahn alarmierte die Polizei, woraufhin die Behörden den betroffenen Abschnitt aus Sicherheitsgründen sperrten. Zwei Züge fielen aus, die Gesamtverspätungen summierten sich auf 142 Minuten.
Einsatzkräfte trafen am Ort ein und stellten fest, dass der Schwan unverletzt war. Als sie sich näherten, verließ das Tier gelassen die Gleise. Sobald der Schwan den Bereich verlassen hatte, hob die Deutsche Bahn die Sperrung auf, und der Zugverkehr konnte wieder normal aufgenommen werden.
Solche Zwischenfälle sind zwar selten, aber nicht ungewöhnlich. Laut Angaben der Deutschen Bahn und der Polizei gab es in den vergangenen fünf Jahren rund 1.200 wildtierbedingte Störungen auf Bahnstrecken. Meist waren Wildschweine, Rehe und Füchse beteiligt, besonders häufig in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.
Der kurze Aufenthalt des Schwans auf den Gleisen führte zu vorübergehenden Behinderungen im Verkehr, endete aber glücklicherweise ohne Schaden für das Tier. Nach dessen Abzug normalisierte sich der Betrieb wieder. Begegnungen mit Wildtieren bleiben für Bahnbetreiber in ganz Deutschland eine gelegentliche Herausforderung.






