20 February 2026, 16:52

Salzgitter plant barrierefreien Zugang zum Hundepark am Seeufer

Ein Spielplatz mit einer großen Metallstruktur in der Mitte, umgeben von Bäumen und einer Wand mit Maschendrahtzaun, mit Stufen mit Geländern, die zu einem Gebäude mit Fenstern und Rohren führen, und einem Schild an einem Pfahl, alles auf einem grasbewachsenen Boden.

Salzgitter plant barrierefreien Zugang zum Hundepark am Seeufer

Neuer Vorschlag in Salzgitter: Hundepark soll barrierefrei werden

Ein neuer Antrag in Salzgitter könnte den beliebten Hundepark der Stadt bald vollständig zugänglich machen. Geplant ist der Bau einer 55 Meter langen Rampe, die das westliche Ufer des Salzgitter Sees mit dem 1.000 Quadratmeter großen eingezäunten Bereich verbindet. Derzeit können Rollstuhlfahrer:innen, Eltern mit Kinderwagen und Menschen mit Gehhilfen den Park aufgrund eines steilen Höhenunterschieds von 2,5 Metern nicht erreichen.

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen und Die Partei hat die Idee vorgelegt und argumentiert, dass barrierefreier Zugang essenziell für Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe sei. Die Rampe soll Zwischenpodeste und Handläufe umfassen, um eine sichere Nutzung für alle zu gewährleisten. Zwar ist unklar, wie viele Anwohner:innen genau von der aktuellen fehlenden Zugänglichkeit betroffen sind, doch der Vorschlag unterstreicht den generellen Bedarf an Inklusion in öffentlichen Räumen.

Die geschätzten Kosten des Projekts belaufen sich auf mindestens 70.000 Euro. Bei einer Genehmigung würde die Rampe ein langjähriges Hindernis beseitigen und mehr Menschen den Besuch des Hundeparks ermöglichen. Befürworter:innen betonen, dass die Maßnahme den Grundsätzen der Chancengleichheit und sozialen Integration entspricht.

Der Antrag wird nun im Stadtrat weiter beraten. Sollte er umgesetzt werden, böte die Rampe eine praktische Lösung für ein bestehendes Zugangsproblem. Das Ergebnis könnte zudem Vorbild für ähnliche Verbesserungen in anderen öffentlichen Bereichen Salzgitters sein.