Ruhpolding will die Biathlon-WM 2026 – zum fünften Mal in der Geschichte
Leopold BeerRuhpolding wird erneut Biathlon-Weltmeisterschaften ausrichten - Ruhpolding will die Biathlon-WM 2026 – zum fünften Mal in der Geschichte
Ruhpolding bewirbt sich erneut um Biathlon-WM 2026 – bereits zum fünften Mal
Die Entscheidung fiel nach einer Abstimmung im Gemeinderat, bei der eine überwältigende Mehrheit dem Vorhaben zustimmte. Die Organisatoren haben nun bis Mai 2028 Zeit, ihr Bewerbungskonzept beim Internationalen Biathlon-Verband (IBU) einzureichen.
Die bayerische Gemeinde blickt auf eine lange Tradition mit der Veranstaltung zurück: Bereits 1979, 1985, 1996 und 2012 war Ruhpolding Gastgeber der Weltmeisterschaften. Bei der Ausgabe 2012 prägte die lokale Heldin Magdalena Neuner mit vier Medaillen den Wettbewerb nachhaltig. Auch andere deutsche Austragungsorte wie Oberhof und Hochfilzen haben die WM erfolgreich ausgerichtet – Oberhof teilte sich 1991 die Ausrichtung und war 2004 erneut Gastgeber.
Der Deutsche Skiverband (DSV) prüft derzeit Bewerbungen für die Jahre 2032 oder 2033. Dies folgt auf die WM 2023 in Oberhof und die geplanten Nordischen Ski-WM 2031 in Oberstdorf. Sollte Oberstdorf den Zuschlag für 2031 erhalten, wird endgültig entschieden, ob man sich für eine Biathlon-WM 2032, 2033 oder für beide Jahre bewirbt.
In den kommenden zwei Jahren werden Ruhpoldings Organisatoren ein nachhaltiges und finanziell tragfähiges Bewerbungskonzept erarbeiten. DSV-Präsident Jörg Flechtner betonte die Erfahrung der Gemeinde, die bestehende Infrastruktur und die tiefe Verbundenheit mit dem Biathlonsport als zentrale Stärken. Die IBU wird den Gastgeber im Herbst 2028 bekannt geben.
Ruhpoldings Bewerbung baut auf jahrzehntelanger Erfahrung in der Ausrichtung großer Biathlon-Events auf. Die Erfolgsbilanz und die breite Unterstützung vor Ort machen den Ort zu einem starken Kandidaten für künftige Weltmeisterschaften. Die finale Entscheidung über den Bewerbungszeitraum hängt vom Ausgang der Nordischen Ski-WM 2031 in Oberstdorf ab.