09 June 2026, 22:12

Rhein-Vertiefung bei Rheinfelden: Öffentliche Anhörungen entscheiden über Zukunft des Projekts

Rheinfelden 20plus: Ab dem 1. Juli werden Einwände und Umweltfragen in Grenzach-Wyhlen diskutiert

Rhein-Vertiefung bei Rheinfelden: Öffentliche Anhörungen entscheiden über Zukunft des Projekts

Großprojekt zur Vertiefung des Rheins bei Rheinfelden: Öffentliche Anhörungen im Juli

Ein bedeutendes Vorhaben zur Vertiefung des Rheins in der Nähe von Rheinfelden nimmt Gestalt an: Für Anfang Juli sind öffentliche Anhörungen geplant. Das von der naturenergie hochrhein AG geleitete Projekt zielt darauf ab, die Stromerzeugung durch Wasserkraft zu steigern, indem der Flussbettaufbau oberhalb und unterhalb des Rheinfelder Wasserkraftwerks verändert wird. Lokale Behörden, Anwohnerinnen und Anwohner sowie Umweltschutzorganisationen erhalten während der zweitägigen Veranstaltung die Möglichkeit, Bedenken und Einwände vorzubringen.

Die Anhörungen finden am Mittwoch, 1. Juli 2026, und Donnerstag, 2. Juli 2026, jeweils ab 10 Uhr im Haus der Begegnung in Grenzach-Wyhlen statt. Die Veranstaltung ist öffentlich, doch die Organisatoren weisen darauf hin, dass die Teilnahme von der Zustimmung der direkt am Genehmigungsverfahren Beteiligten abhängen könnte.

Im Mittelpunkt stehen die ökologischen Auswirkungen auf den Oberrhein sowie Maßnahmen, um Beeinträchtigungen der Wasserwege auszugleichen. Zudem werden während der Sitzungen Stellungnahmen von Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen berücksichtigt.

Bei einer Genehmigung des Projekts sind etwa zweieinhalb Jahre Bauzeit vorgesehen. Dabei sollen an zwei Abgrabungsstellen rund 35.000 Kubikmeter Gestein abgetragen werden. Um das Aushubmaterial zu bewältigen, werden zwei temporäre Anlegestellen am deutschen Rheinufer eingerichtet, über die Lkw das Material abtransportieren können.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Ergebnisse der Anhörungen werden die weiteren Schritte der Initiative „Rheinfelden 20plus“ prägen. Die getroffenen Entscheidungen könnten sowohl die Energieproduktion als auch das ökologische Gleichgewicht der Region beeinflussen. Der Zeitplan und die Umsetzung des Projekts hängen maßgeblich von den in den Sitzungen gesammelten Rückmeldungen ab.

Quelle