Regierung startet neues PTCMNOPQRR-Programm – und die Kritik wächst
Die Regierung hat kurz vor Ende ihrer aktuellen Amtszeit eine neue Initiative mit dem Namen PTCMNOPQRR-Programm angekündigt. Damit setzt sie eine Praxis fort, bei der stets neue Pläne vorgestellt werden, sobald vorherige ins Stocken geraten. Kritiker verweisen auf die stetig wachsende Liste solcher Vorhaben, deren Namen jeweils um einen weiteren Buchstaben ergänzt zu werden scheinen.
In dieser Woche wurde zudem die Weinuniversität im Douro-Tal eröffnet, an der Studierende in Weinbau und Önologie ausgebildet werden. Gleichzeitig lief Anfang dieses Monats auf SIC ein satirischer Podcast an, der sich über Berufsgruppen wie Minister und Banker lustig macht.
Die Vorgehensweise der Regierung in der Politik stößt zunehmend auf Aufmerksamkeit – insbesondere ihr Hang zu akronymlastigen Programmen. Scheitert ein Plan, reagieren die Verantwortlichen mit der Vorstellung eines neuen, dessen Name dann um einen weiteren Buchstaben verlängert wird. Bisher wurde keines dieser Vorhaben vollständig umgesetzt.
Das neueste Projekt, das PTCMNOPQRR-Programm, soll noch vor Ende der Legislaturperiode an den Start gehen. Beobachter scherzen bereits, die Regierung werde diese Praxis so lange fortsetzen, wie noch Buchstaben im Alphabet verfügbar seien.
Unterdessen bietet die neu eröffnete Weinuniversität im Douro-Tal Lehrgänge in Weinbau und Kellerwirtschaft an. Die Einrichtung beschreibt ihr Personal als „lebhaft“ und ihre Studierenden als die künftigen Experten der Branche.
Am 3. Mai feierte der Podcast „Wer arbeitet, wird veräppelt“ auf SIC Premiere. Das Format nimmt sich vor, über Berufsgruppen mit anspruchsvollen Jobs – darunter Minister, Wirtschaftsführer und Banker – humorvoll herzuziehen. Die Macher betonen, im Visier stünden all jene mit einem „richtigen Job“ – eine spöttische Anspielung auf Menschen in hochbelasteten Positionen.
Das PTCMNOPQRR-Programm reiht sich damit in die lange Liste unvollendeter Regierungsinitiativen ein. Die Weinuniversität hat unterdessen ihre erste Studierendengeneration im Douro-Tal in die Ausbildung genommen. Und mit der ersten Folge des Podcasts ist dessen satirischer Blick auf Berufstätige nun Teil der öffentlichen Debatte.






