14 June 2026, 06:07

Potsdams Toleranzfest feiert Vielfalt und Gemeinschaft in der Stadt

Toleranzfest in Potsdam - Minister fördert Offenheit

Potsdams Toleranzfest feiert Vielfalt und Gemeinschaft in der Stadt

Potsdam feiert sein jährliches Toleranzfest – ein buntes Zeichen für Offenheit und Zusammenhalt

Kürzlich beging Potsdam sein jährliches Toleranzfest, eine lebendige Veranstaltung, die Vielfalt, Weltoffenheit und Gemeinschaft fördert. Organisiert wurde das Fest vom Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt, SV Babelsberg 03, dem Oberlinhaus und Christoph Miethke. Mit einem Mix aus Sport, Spielen, Musik und kulturellen Angeboten bot es für alle Bürgerinnen und Bürger etwas.

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Die Wurzeln des Festes reichen bis zum Neuen Potsdamer Toleranzedikt zurück, das 2008 als moderne Erklärung für Akzeptanz und Respekt verabschiedet wurde. Damit knüpft es an eine lange Tradition an: Bereits 1685 erließ der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm mit dem Potsdamer Toleranzedikt eine wegweisende Verordnung, die französischen Hugenotten die Ansiedlung in Brandenburg ermöglichte.

Bei der diesjährigen Auflage rief Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel die Einwohner auf, sich am Toleranz bewegt Potsdam-Fest zu beteiligen. Sie zeigte sich erfreut darüber, wie viele Menschen sich aktiv für Toleranz, Demokratie und eine inklusive Stadt einsetzen. Auch Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle nahm Stellung und warnte vor zunehmender Ausgrenzung, extremistischen Haltungen und rassistischen Übergriffen in der Region. Sie forderte entschlossenen Widerstand gegen diese Entwicklungen und lobte alle, die sich für Solidarität starkmachen.

Das Fest brachte unterschiedliche Gruppen zusammen, um gemeinsame Werte zu stärken. Veranstalter und Redner betonten, wie wichtig es ist, gemeinsam gegen Intoleranz vorzugehen. Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr Potsdams Engagement für ein offenes und willkommenes Miteinander – für alle.

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