Polizei ermittelt nach brutaler Misshandlung eines Belgischen Schäferhunds in Dortmund
Winfried JunkPolizei ermittelt nach brutaler Misshandlung eines Belgischen Schäferhunds in Dortmund
Die Dortmunder Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, nachdem ein Video einen Mann zeigte, der einen Belgischen Schäferhund mit einer Leine schlug. Als Hauptverdächtiger wurde ein 44-jähriger Ortsansässiger identifiziert.
Die Aufnahmen lösten landesweit Empörung aus und führten zu Hunderten von Beschwerden und Hinweisen aus der Bevölkerung. Die Ermittlungen begannen, nachdem das Video in sozialen Netzwerken verbreitet worden war und den Hund zeigte, wie er mehrfach geschlagen wurde. Die Behörden beschafften umgehend einen richterlichen Durchsuchungsbefehl für die Wohnung des Verdächtigen.
Die Polizei beschlagnahmte den Belgischen Schäferhund und brachte ihn in einer Tierunterkunft unter. Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren; die Beamten sammeln Beweismaterial im Rahmen des deutschen Tierschutzgesetzes.
Die Behörden warnten zudem davor, das Video weiterzuverbreiten, und betonten, dass Drohungen oder Aufrufe zu Selbstjustiz als Straftaten verfolgt werden. Der Fall bleibt weiterhin Gegenstand der Ermittlungen, während die Beweise gegen den 44-jährigen Verdächtigen geprüft werden. Der Hund befindet sich inzwischen in professioneller Obhut, während das juristische Verfahren läuft. Die Behörden wiesen die Öffentlichkeit darauf hin, dass allein die offiziellen Ermittlungen über den Ausgang des Falls entscheiden werden.






