23 April 2026, 22:13

PETA enthüllt brutale Trainingsmethoden im Wuppertaler Zoo – Elefanten mit Spießen malträtiert

Plakat für einen Münchner Zoo mit Bildern eines Leoparden und einer Hauskatze und Text mit Zooinformationen.

PETA enthüllt brutale Trainingsmethoden im Wuppertaler Zoo – Elefanten mit Spießen malträtiert

Die Tierrechtsorganisation PETA hat ihre Forderungen an den Wuppertaler Zoo erneuert, die aktuelle Haltung und Behandlung von Elefanten zu beenden. Neu veröffentlichtes Videomaterial aus dem Jahr 2018 zeigt, wie Pfleger gewaltsame Methoden anwenden, um die Tiere zur Vorführung von Kunststücken und zum Posieren für Fotos zu zwingen. Die Organisation fordert nun ein Ende dieser von ihr als missbräuchlich bezeichneten Praktiken.

Die Aufnahmen, die zwischen Mai und Juli 2018 entstanden, zeigen Elefanten, die während des Trainings und bei Waschvorgängen mit Elefantenspießen gestochen werden. In einer Szene zieht ein Pfleger an den Stoßzähnen eines Elefanten, während ein anderer das Tier zwingt, einen Besucher auf dem Rücken zu tragen. PETA wirft dem Zoo vor, diese Handlungen seien Belege für eine systematische Misshandlung der Tiere.

Die Biologin Dr. Yvonne Würz, Expertin bei PETA, warf dem Zoo vor, die Elefanten wie "Fotorequisiten und Fitnessgeräte" statt als fühlende Wesen zu behandeln. Sie betonte, dass ein solches Training nur mit Gewalt und Zwang möglich sei – eine Einschätzung, die von führenden Verhaltensforschern unterstützt wird.

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PETA kritisiert zudem, dass der Zoo mit speziellen Elefanten-Events Profit schlage, und vermutet, dass diese eine Reaktion auf sinkende Besucherzahlen seien. Die Organisation hatte sich bereits zuvor an Oberbürgermeister Andreas Mucke und die Stadtratsfraktionen gewandt, erhielt jedoch keine Antwort.

Nun fordert PETA den Wuppertaler Zoo und die Stadtverantwortlichen auf, die von der Organisation als Misshandlung bezeichneten Praktiken an afrikanischen Elefanten zu beenden. Stattdessen pocht PETA auf den Wechsel zu einem "Protected Contact"-System, bei dem Pfleger und Tiere durch Barrieren getrennt sind. Zudem wiederholt die Organisation ihre langjährige Ablehnung der Elefantenhaltung in Zoos und argumentiert, dass Gefangenschaft ihren komplexen Bedürfnissen nicht gerecht werden könne.

Quelle