09 May 2026, 18:16

Osnabrücks Gleichstellungsbüro kämpft mit neuem Film gegen häusliche Gewalt

Frauen in grünen T-Shirts bei einer Demonstration, die weiße Decken in den Händen halten, mit vielen anderen Mädchen dahinter.

Osnabrücks Gleichstellungsbüro kämpft mit neuem Film gegen häusliche Gewalt

Neuer Film gegen häusliche Gewalt: Osnabrücks Gleichstellungsbüro veröffentlicht Kampagnenbeitrag

Ein neuer Film, der sich gegen häusliche Gewalt richtet, wurde vom Gleichstellungsbüro der Stadt Osnabrück veröffentlicht. Das Projekt unter der Leitung der Gleichstellungsbeauftragten Patricia Heller soll die jährliche Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt bekannter machen. Der Film wird künftig jedes Jahr rund um den zentralen Aktionstag am 14. Februar verbreitet.

Der Streifen entstand als nachhaltiges Medium, um die Botschaft der Kampagne langfristig zu verankern. Anders als frühere Flashmobs – etwa am Osnabrücker Nikolaiort – umgeht das Format die Einschränkungen durch die Pandemie. Persönliche Treffen waren in den vergangenen Jahren wegen der Corona-Maßnahmen ausgefallen, doch 2023 kehrt der Flashmob zurück.

Gedreht wurde an mehreren Orten, darunter der historische Friedensaal im Osnabrücker Rathaus. Der Film betont kollektive Stärke und das grundlegende Recht auf ein Leben ohne Gewalt. Statt Opfer als ohnmächtig darzustellen, liegt der Fokus auf Selbstermächtigung und Solidarität.

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Gefördert wurde das Projekt von der Landesinitiative „Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen“. Osnabrücks städtische und kreisangehörige Gleichstellungsbüros dienen zudem als Modellstandort für die Bekämpfung häuslicher Gewalt im Rahmen dieser Kampagne. Der fertige Film ist nun auf der Website des Gleichstellungsbüros abrufbar.

Künftig wird der Beitrag jährlich um den 14. Februar herum veröffentlicht, um die Kampagnenziele zu unterstützen. Die Veröffentlichung fällt mit der Rückkehr zu Präsenzveranstaltungen zusammen, etwa dem Flashmob am Nikolaiort. Die Initiative zielt darauf ab, die Bemühungen gegen häusliche Gewalt in der Region dauerhaft sichtbar zu halten.

Quelle