Osnabrück leuchtet pink für Mädchenrechte am Internationalen Mädchentag
Leopold BeerOsnabrück leuchtet pink für Mädchenrechte am Internationalen Mädchentag
Osnabrück beteiligt sich an bundesweiter Kampagne zum Internationalen Mädchentag
Das Rathaus von Osnabrück leuchtet zum Zeichen der Gleichberechtigung in Pink, während ein Informationsstand in der Nähe des Osnabrücker Doms auf die Herausforderungen aufmerksam macht, denen Mädchen weltweit gegenüberstehen. Das diesjährige Motto "Frieden ist die Voraussetzung für Gleichheit" unterstreicht den Zusammenhang zwischen Konflikten und Ungleichheit.
Die Vereinten Nationen riefen den Internationalen Mädchentag 2011 auf Initiative von Plan International ins Leben. Seit 2012 markiert die Organisation den Tag mit pinkfarbenen Lichterkampagnen, um gleiche Chancen für Mädchen zu fordern. In diesem Jahr beteiligen sich über 50 deutsche Städte – darunter Osnabrück – an der Aktion.
Das Osnabrücker Rathaus, ein historisches Zentrum der Demokratie, erstrahlt nun in Pink als Symbol für eine gerechtere Zukunft. Patricia Heller, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, betonte, dass sichtbare Unterstützung für Mädchenrechte ein starkes Signal setzt. Sigrid Schröder von Plan International argumentierte unterdessen, dass Frieden und Gleichberechtigung untrennbar miteinander verbunden seien – und dass Mädchenrechte aktiv geschützt werden müssten.
In der Nähe des Doms lädt ein Informationsstand von Plan International Bürger:innen ein, sich über globale Ungerechtigkeiten zu informieren. Die Organisation möchte vor Ort Unterstützung für ihre Kampagnen gewinnen und das Bewusstsein für die Hindernisse schärfen, denen Mädchen nach wie vor begegnen.
Das pink beleuchtete Rathaus und der Informationsstand bleiben für den Tag bestehen. Die Veranstalter:innen hoffen, dass die Kampagne mehr Menschen dazu bewegt, sich für die Rechte von Mädchen einzusetzen. Osnabrücks Teilnahme spiegelt eine bundesweite Bewegung wider, die sich für Gleichberechtigung und Frieden einsetzt.






