Osnabrück investiert 9,4 Millionen Euro in digitale Schulen der Zukunft
Winfried JunkOsnabrück investiert 9,4 Millionen Euro in digitale Schulen der Zukunft
Osnabrück hat mit einer Investition von 9,4 Millionen Euro ein umfassendes Digitalisierungsprojekt für seine Schulen abgeschlossen. Die von der städtischen Bildungsbehörde geleitete Initiative konzentrierte sich auf die Verbesserung der IT-Infrastruktur sowie die Ausstattung von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften mit digitalen Geräten. Das Vorhaben wurde vollständig über das Programm DigitalPakt Schule finanziert, das noch bis 2024 läuft.
Während der Coronavirus-Pandemie gab die Stadt 1,38 Millionen Euro für 2.676 mobile Endgeräte aus, die im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms beschafft wurden. Dieses sah eine maximale Förderung von 25.000 Euro pro Schule für solche Geräte vor. Weitere 1,1 Millionen Euro flossen in den Kauf von über 2.000 Leihgeräten für Lehrkräfte.
Zudem wurden spezielle Ausstattungen angeschafft, darunter ein digitales Schweißsystem, digitale Mikroskope und programmierbare Lernwerkzeuge. Neben den Geräten wurden 940.000 Euro in die IT-Administration investiert, während schulweite WLAN-Netze ausgebaut und die Lehrinfrastruktur modernisiert wurden.
Die Mittel stammen aus der Vereinbarung des DigitalPakt Schule, der jeder Schule mindestens 30.000 Euro für förderfähige Maßnahmen garantiert. Kerstin Heidker, Schulleiterin der Bernhard-Overberg-Schule, betonte die Bedeutung der Digitalisierung für die Verbesserung der Lernerfahrungen der Schülerinnen und Schüler.
Das Projekt nutzte sämtliche verfügbaren Ressourcen, um die Osnabrücker Schulen zu modernisieren. Jede Schule erhielt Mittel für IT-Aufrüstungen, und Tausende Geräte wurden verteilt, um das digitale und distanzierte Lernen zu unterstützen. Die Verbesserungen sind Teil der langfristigen Bildungsstrategie der Stadt und bleiben dauerhaft erhalten.






