09 March 2026, 06:17

Oldenburgs Kriminalstatistik 2016: Mehr Straftaten, aber hohe Aufklärungsquote bleibt

Eine Karte der Vereinigten Staaten, die den Prozentsatz von Gewaltverbrechen pro 100.000 Einwohner in jedem Bundesstaat anzeigt, wobei dunklere Töne höhere Verbrechensraten und Text am unteren Rand zusätzliche Dateninformationen bereitstellen.

Oldenburgs Kriminalstatistik 2016: Mehr Straftaten, aber hohe Aufklärungsquote bleibt

Kriminalstatistik 2016 der Polizei Oldenburg zeigt gemischtes Bild

Die Kriminalitätszahlen der Polizei Oldenburg für das Jahr 2016 präsentieren ein zwiespältiges Ergebnis: Zwar stieg die Gesamtzahl der Straftaten, doch blieb die Aufklärungsquote auf hohem Niveau. Gleichzeitig verzeichneten die Behörden einen deutlichen Anstieg nichtdeutscher Tatverdächtiger im Vergleich zum Vorjahr.

Insgesamt registrierte die Polizei Oldenburg 2016 107.219 Straftaten – ein Plus von 1.763 Fällen gegenüber 2015. Damit lag die Kriminalitätsbelastung bei 6.247 Delikten pro 100.000 Einwohner und markierte den zweitniedrigsten Wert der letzten 15 Jahre. Trotz des Anstiegs blieb die Aufklärungsquote mit 61,44 Prozent weiterhin hoch.

Besonders auffällig war der Anstieg bei Körperverletzungsdelikten, auch wenn keine detaillierten Zahlen vorliegen. Einbrüche blieben ebenfalls auf einem erhöhten Niveau und bestätigten damit den Trend der Vorjahre.

Die Zahl der Opfer stieg von 18.343 auf 19.644, während die Gesamtzahl der Tatverdächtigen um 918 auf 43.524 kletterte. Darunter befanden sich 10.169 Nichtdeutsche – ein Anstieg von rund 19 Prozent gegenüber 2015.

Der Bericht der Polizei Oldenburg für 2016 zeigt somit einen Anstieg der Gesamtkriminalität, insbesondere bei Gewaltdelikten und nichtdeutschen Tatverdächtigen. Die hohe Aufklärungsquote deutet jedoch auf eine wirksame Polizeiarbeit hin. Die Zahlen bieten eine fundierte Grundlage, um die öffentliche Sicherheit in der Region zu bewerten.

Quelle