21 April 2026, 10:13

NRW fördert acht bahnbrechende Projekte für Energie, Gesundheit und Klimaschutz mit 20 Millionen Euro

Tortendiagramm, das den globalen erneuerbaren Energieverbrauch im Jahr 2008 zeigt, unterteilt in Abschnitte für fossile Brennstoffe, Kernenergie, Wasserkraft, Warmwasserheizung, Biomasse, Solarenergie, Geothermie und Biokraftstoffe.

NRW fördert acht bahnbrechende Projekte für Energie, Gesundheit und Klimaschutz mit 20 Millionen Euro

Acht neue Projekte in Nordrhein-Westfalen haben Fördergelder erhalten, um Innovationen in den Bereichen Energie, Gesundheitswesen und Klimaresilienz voranzutreiben. Die Initiativen reichen von Batterietechnologie und Wasserstoffforschung über medizinischen 3D-Druck bis hin zu nachhaltigen Gebäudesanierungen. Insgesamt fließen über 20 Millionen Euro in diese Vorhaben in der gesamten Region.

Das Projekt REFlexBatt 2.0 wird die Batterieproduktion im Pilotmaßstab ausbauen, wobei die Universität Münster 5,2 Millionen Euro erhält. Mit dieser Förderung soll die lokale Expertise im Bereich Energiespeicherlösungen gestärkt werden.

Unterdessen zielt die Initiative HyBaT (Hydrogen Battery Transformation Hub) darauf ab, den Wissensaustausch in den Bereichen Batterie- und Wasserstofftechnologien zu intensivieren. Mit 2,5 Millionen Euro Unterstützung wird sie Forschungsinstitutionen und Unternehmen in der Emscher-Lippe-Region und im Münsterland vernetzen.

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Im Gesundheitssektor wird das Projekt 3D-Center UKM ein interdisziplinäres Forschungszentrum für medizinischen 3D-Druck einrichten. Das Universitätsklinikum Münster (UKM) erhält dafür knapp 3,5 Millionen Euro, um die notwendige Infrastruktur aufzubauen.

Für den Klimaschutz erarbeitet die Stadt Telgte einen Klimaanpassungsplan. Im Fokus steht der Schutz vulnerabler Gruppen, wie etwa Kinder, vor den Folgen extremer Wetterereignisse.

Das Projekt ReNET-EV untersucht kooperative Energiesysteme für Industriegebiete im Münsterland. Mit 1,5 Millionen Euro Förderung werden zehn Pilotstandorte mithilfe digitaler Zwillinge analysiert, um die Versorgungslösungen zu optimieren.

Ein weiteres zentrales Vorhaben, Fab.Future Ruhr, fördert eine neue Innovationskultur in der Region. Mit rund 2,7 Millionen Euro werden Start-ups und kreative Branchen unterstützt.

Die Initiative EQUIT – Campus2Company verbessert den Wissensaustausch zwischen Forschungseinrichtungen und kleinen Unternehmen in der Region EmscherAchse+. Sie erhält 2,259 Millionen Euro, um diese Partnerschaften zu stärken.

Schließlich wird die St.-Ludgerus-Sporthalle in Hörstel energetisch saniert. Das mit etwa 2,3 Millionen Euro geförderte Projekt rüstet die Einrichtung mit nachhaltigen Technologien aus.

Diese Projekte bringen Fortschritte in den Bereichen Energieeffizienz, Medizintechnik und Klimaresilienz. Die Förderung ermöglicht es Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Kommunalverwaltungen, gemeinsam an praktischen Lösungen zu arbeiten. Die Umsetzung soll in den kommenden Monaten beginnen.

Quelle