Niedersachsen setzt KI-Übersetzer für schnellere internationale Gerichtsverfahren ein
Leopold BeerNiedersachsen setzt KI-Übersetzer für schnellere internationale Gerichtsverfahren ein
Niedersachsens Justiz- und Finanzministerium stellen neues KI-Übersetzungstool für Gerichte vor
Die Justiz- und das Finanzministerium von Niedersachsen haben ein neues, KI-gestütztes Übersetzungswerkzeug für Gerichte eingeführt. Das System soll Verfahren mit internationalem Bezug beschleunigen und dabei sowohl Zeit als auch Kosten für juristische Abläufe reduzieren.
Ursprünglich wurde das Tool für die Steuerverwaltung entwickelt. Es basiert auf einem bestehenden KI-Rahmenwerk namens InDA (Intelligente Datenanalyse in internationalen Steuerprüfungen). Nun für den Justizbereich angepasst, wurde das System vollständig an das Justizministerium übergeben, das alle Rechte zur Modifikation, Weitergabe und Nutzung besitzt.
Die Behörden planen, das Tool bundesweit nach dem Prinzip „einer für alle“ einzuführen. Im Mittelpunkt steht dabei die Gewährleistung rechtlich einwandfreier Übersetzungen bei gleichzeitiger Steigerung der Effizienz im Justizwesen.
Das neue System wird Gerichten helfen, grenzüberschreitende Fälle zügiger zu bearbeiten. Durch die Verringerung von Verzögerungen und Ausgaben soll es zu einer Standardressource für Justizbehörden in ganz Deutschland werden. Die weitere Entwicklung und Verbreitung wird das Justizministerium steuern.






