Neue Chefin der Autobahnpolizei Oldenburg will Verkehrssicherheit weiter verbessern
Winfried JunkNeue Chefin der Autobahnpolizei Oldenburg will Verkehrssicherheit weiter verbessern
Andrea Wächter hat die Leitung der Autobahnpolizeiinspektion Oldenburg übernommen. Die 41-Jährige wurde am 13. März 2025 in einer offiziellen Zeremonie in ihr Amt eingeführt und folgt damit auf Lena Löhning, die zur Polizeiinspektion Vechta gewechselt ist. Wächter bringt umfangreiche Führungserfahrung mit – sie war zuvor 15 Jahre lang in verschiedenen Führungspositionen bei der Bereitschaftspolizei tätig.
Ihre Tätigkeit in Oldenburg begann Wächter bereits im Januar 2025, nachdem sie zuvor bei der Autobahnpolizei Ahlhorn im Einsatz war. Die von ihr geleitete Dienststelle überwacht wichtige Abschnitte der Autobahnen A28, A29 und A293. Ihre Ernennung fällt in eine Phase kontinuierlicher Verbesserungen der Verkehrssicherheit in der Region.
Zwischen 2021 und 2025 sank die Zahl der Unfälle auf diesen Strecken um 15 Prozent – von 1.248 auf 1.062 Vorfälle. Die Zahl der Todesopfer verringerte sich um 22 Prozent (von 18 auf 14), während die Verletztenzahlen um 28 Prozent zurückgingen (von 456 auf 328). Die Polizei führt diese Fortschritte auf strengere Geschwindigkeitskontrollen und Aufklärungskampagnen zurück. Rasen und zu geringen Abstand gelten nach wie vor als Hauptursachen für Unfälle in der Region.
Wächter hat Pläne vorgelegt, um die Risiken auf den Autobahnen weiter zu verringern. Dazu gehören gezieltere Verkehrskontrollen sowie der Ausbau präventiver Maßnahmen gegen gefährliches Fahrverhalten.
Unter Wächters Führung setzt die Autobahnpolizeiinspektion Oldenburg ihren Kurs fort, die positive Entwicklung bei den Unfallzahlen zu festigen. Ihre Erfahrung in der Bereitschaftspolizei und im Autobahnstreifendienst bildet eine solide Grundlage für ihre neue Aufgabe. Die Dienststelle bleibt konsequent bei der Geschwindigkeitsüberwachung und bei Sicherheitsinitiativen auf ihren Autobahnabschnitten.