Mutige Spree-Schwimmer trotzen der Aprilkälte an Karsamstag
Ein mutiges Schwimmereignis findet an diesem Karsamstag entlang der Spree statt
Am 4. April werden Teilnehmer:innen von Neu Zittau aus flussabwärts bis zum Standbad in Erkner treiben. Der örtliche Schwimm- und Tauchsportverein organisiert die ungewöhnliche Herausforderung in diesem Jahr erstmals.
Der Start erfolgt in Neu Zittau, wo die Schwimmer:innen in das kühle Wasser der Spree steigen. Bei noch einstelligen Temperaturen raten die Veranstalter dringend zu Neoprenanzügen und aufblasbaren Schwimmringen aus Sicherheitsgründen. Die Strecke endet am Standbad Erkner und führt durch einen Flussabschnitt, der für seine ruhige Strömung bekannt ist.
Unterwegs sorgen Musik und skurrile Schwimmhilfen für eine festliche Stimmung. Der Verein hat die Teilnehmer:innen aufgefordert, eigene Luftmatratzen oder Schwimmringe mitzubringen, um aus der Schwimmaktion eine spielerische Prozession zu machen. Trotz der Kälte ist die Begeisterung groß – viele haben sich für dieses einzigartige Erlebnis angemeldet.
Der Wasserstand und die Fließgeschwindigkeit der Spree werden seit 1970 überwacht, doch aktuelle Vergleiche mit früheren Frühlingswassertemperaturen lagen nicht vor. Dennoch lassen sich die Schwimmer:innen nicht abschrecken und sind bereit, sich an diesem frischen Aprilmorgen der Herausforderung zu stellen.
Das Ereignis wird sowohl Ausdauer als auch Humor erfordern, wenn die Teilnehmer:innen die Kälte trotzen. Die Organisatoren haben für Sicherheitsvorkehrungen gesorgt: Neoprenanzüge und Schwimmhilfen sind Pflicht. Nach dem Schwimmen können sich alle im Standbad Erkner aufwärmen – ein passender Abschluss für eine unvergessliche Karsamstagstradition.






