07 May 2026, 14:14

"Mauerecho"-Podcast diskutiert Demokratie und AfD-Konflikte in Ostdeutschland

Mauer mit Graffiti, das in fetten schwarzen Buchstaben "Freiheit und Demokratie" lautet, ein Geländer unten und ein Gebäude mit Fenstern im Hintergrund.

"Mauerecho"-Podcast diskutiert Demokratie und AfD-Konflikte in Ostdeutschland

Am 14. Mai erscheint eine neue Folge des Podcasts „Mauerecho – Ost trifft West". Diese Ausgabe steht im Zeichen von Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern über Arbeit und wirtschaftliche Herausforderungen. Die Sendung setzt ihren Schwerpunkt auf Demokratie und bürgerschaftliches Engagement in Ostdeutschland.

Die jüngste Live-Ausgabe präsentierte Frank Kliem und Katja Dietrich als Gäste. Beide schilderten ihren Umgang mit antidemokratischen Tendenzen im Alltag. In ihrem Gespräch ging es auch darum, wie man mit Wählerinnen und Wählern der rechtsextremen AfD ins Gespräch kommen kann. Frank Kliem, Vizepräsident des Brandenburgischen Feuerwehrverbandes, und Katja Dietrich, Bürgermeisterin von Weißwasser, nahmen an der Folge teil. Sie diskutierten Strategien zur Verteidigung demokratischer Werte sowie den Austausch mit AfD-Anhängern. Das Duo erläuterte zudem, wie Kommunalvertretungen und freiwillige Feuerwehren sich vor antidemokratischen Einflüssen schützen.

Nach der Ausstrahlung kritisierte die „Märkische Allgemeine“ Kliems Haltung zu Toleranz und Demokratie. Unterdessen warf ihm der AfD-Landesvorsitzende vor, die Partei aus dem öffentlichen Leben ausgrenzen zu wollen. Der AfD-Chef forderte darüber hinaus Kliems Absetzung aus seiner Funktion im Feuerwehrverband.

In der Folge wurde auch die generelle Taktik der AfD thematisiert, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Laut Podcast strebt die Partei an, freie Meinungsäußerung von der Übereinstimmung mit ihrer Ideologie abhängig zu machen. Trotz der Kontroversen ermutigt „Mauerecho“ seine Hörerinnen und Hörer, sich an sachlichen Debatten zu beteiligen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Der von der Panter Stiftung produzierte Podcast erscheint alle zwei Wochen donnerstags. Er ist auf der Website der Stiftung sowie auf den gängigen Podcast-Plattformen verfügbar. Als neuer Sounddesigner für die Serie konnte Sebastian Jautschus gewonnen werden.

Die kommende Folge widmet sich wirtschaftlichen und arbeitsweltlichen Themen – wieder im Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern. „Mauerecho“ bleibt eine Plattform für Diskussionen über Demokratie und Zusammenhalt in Ostdeutschland. Die neue Folge ist ab dem 14. Mai auf der Podcast-Website und über Streamingdienste abrufbar.

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