07 May 2026, 00:15

Lufthansa-Aktie steigt nach überraschend guten Quartalszahlen um über 8 Prozent

Liniengraph, der einen abwärtsgerichteten Trend bei den projizierten zukünftigen Öleinfuhren zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Lufthansa-Aktie steigt nach überraschend guten Quartalszahlen um über 8 Prozent

Lufthansa-Aktie legt stark zu nach besseren Quartalszahlen als erwartet

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Die Aktien der Lufthansa stiegen am Mittwoch deutlich an, nachdem die Fluggesellschaft überraschend positive Ergebnisse für das erste Quartal vorgelegt hatte. Trotz steigender Treibstoffkosten und leicht verfehlter Umsatzerwartungen hielt das Unternehmen an seiner Gewinnprognose für 2026 fest. Anleger reagierten optimistisch und trieben den Kurs im Frankfurter Handel um mehr als 8 Prozent nach oben.

Im ersten Quartal 2026 verzeichnete die Airline einen bereinigten operativen Verlust von 612 Millionen Euro. Zwar blieb das Ergebnis im Minus, lag jedoch besser als die von Analysten prognostizierten 659 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um 8 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro, verfehlte aber die erwarteten 9,3 Milliarden Euro.

Die Treibstoffkosten sind aufgrund des anhaltenden Konflikts im Iran stark angestiegen und haben in diesem Jahr bereits 1,7 Milliarden Euro an zusätzlichen Ausgaben verursacht. Um mögliche Engpässe abzufedern, strich Lufthansa 20.000 Flüge aus ihrem Sommerflugplan. Trotz dieser Herausforderungen beließ das Unternehmen seine Jahresprognose unverändert – vorausgesetzt, es kommt zu keinen weiteren Treibstoffknappheiten oder Streiks.

Für die Zukunft rechnet Lufthansa mit einem bereinigten operativen Gewinn, der den Wert von 1,96 Milliarden Euro aus dem Jahr 2025 übertreffen soll. Zudem setzte sich die Airline ein langfristiges Ziel: eine Gewinnmarge von 8 bis 10 Prozent zwischen 2028 und 2030.

Der Kursanstieg spiegelt das Vertrauen der Anleger wider, dass das Unternehmen die steigenden Kosten bewältigen kann. Lufthansas Gewinnprognose bleibt zwar bestehen, doch Risiken durch Treibstoffversorgungsprobleme und Arbeitskonflikte bestehen weiter. Die Performance in den kommenden Quartalen wird davon abhängen, ob weitere operative Rückschläge vermieden werden können.

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