10 May 2026, 02:11

Landkreistags-Präsident fordert langfristige Hilfe gegen hohe Energiekosten für ländliche Haushalte

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, auf dem der Text 'Investing in Communities: Biggest Investment in Rural Electricity Since the New Deal' steht.

Landkreistags-Präsident fordert langfristige Hilfe gegen hohe Energiekosten für ländliche Haushalte

Der Präsident des Deutschen Landkreistags (DLT), Achim Brötel, hat die Bundesregierung aufgefordert, langfristige Hilfen für Haushalte vorzubereiten, die mit hohen Energiekosten zu kämpfen haben. Er warnt, dass die Preise aufgrund anhaltender geopolitischer Spannungen voraussichtlich nicht bald sinken werden, und drängt auf schnelles Handeln, um weitere Härten zu verhindern.

Brötel betonte die dringende Notwendigkeit einer Lösung, da die Energiepreise weiterhin hartnäckig hoch bleiben. Da keine unmittelbare Entlastung in Sicht ist, unterstrich er, dass die Planung über den Sommer hinaus – möglicherweise bis ins nächste Jahr – reichen müsse.

Die Auswirkungen der steigenden Kosten seien nicht gleichmäßig verteilt, so Brötel. Bewohner ländlicher Regionen trägen eine größere Last, da sie längere Arbeitswege hätten und höhere Spritkosten zu tragen hätten. Er wies darauf hin, dass die aktuellen Unterstützungsmaßnahmen oft nicht bei denen ankämen, die außerhalb der Großstädte lebten, und diese damit besonders verletzlich seien.

Um diese Ungleichheit zu bekämpfen, schlug Brötel gezielte Entlastungsmaßnahmen vor. Dazu könnten ein Spritrabatt oder eine Erhöhung der Pendlerpauschale gehören. Sein Ziel sei es, faire Lebensbedingungen in ganz Deutschland zu gewährleisten – unabhängig vom Wohnort.

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Der Appell kommt zu einer Zeit, in der Haushalte weiterhin mit explodierenden Energiekosten kämpfen. Brötels Vorschläge zielen darauf ab, die Kluft zwischen städtischen und ländlichen Gebieten zu überbrücken, wo die Belastungen durch Sprit- und Heizkosten am stärksten zu spüren sind. Ohne Gegenmaßnahmen, warnt er, werde die finanzielle Belastung vieler Familien nur noch weiter zunehmen.

Quelle