13 March 2026, 02:11

Landkreis Lüneburg fördert Demokratie-Projekte mit 33.000 Euro

Ein Kreis mit "Gemeinschaftsverantwortung" in der Mitte, umgeben von drei überlappenden Kreisen, die durch Pfeile verbunden sind, alles in hellen, leuchtenden Farben.

Landkreis Lüneburg fördert Demokratie-Projekte mit 33.000 Euro

Landkreis Lüneburg erhält Förderung für Lokale Partnerschaft für Demokratie

Der Landkreis Lüneburg hat Mittel für die Einrichtung einer Lokalen Partnerschaft für Demokratie erhalten. Die Initiative wird im Rahmen des Bundesprogramms "Lebendige Demokratie!" gefördert und unterstützt gemeinnützige Projekte, die demokratische Werte stärken. Nichtkommerzielle Gruppen können sich ab sofort um einen Anteil an 33.000 Euro bewerben, um ihre Ideen umzusetzen.

Das Bundesprogramm "Lebendige Demokratie!" ist im Januar 2025 in seine dritte Förderphase gestartet. Es wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) getragen und stellt Mittel für regionale Vorhaben bereit, die ein respektvolles Miteinander fördern und rechtsextremen Tendenzen entgegenwirken. Der Landkreis Lüneburg zählt in dieser Phase zu den bestätigten Förderempfängern.

Die Lokale Partnerschaft für Demokratie konzentriert sich auf basisdemokratische Initiativen, Bildungsprojekte und den öffentlichen Dialog. Gefördert werden können unter anderem Schulworkshops, Gemeinschaftsveranstaltungen sowie Maßnahmen von Gruppen, die sich gegen Diskriminierung engagieren. Anträge können von gemeinnützigen Organisationen noch bis zum 8. April 2026 eingereicht werden.

Dominique Haas und Dominique Hippeli von der Kreisverwaltung leiten das Projekt. Sie arbeiten dabei mit der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung zusammen, die als externe Koordinierungs- und Fachstelle fungiert. Interessierte Gruppen finden das Bewerbungsformular unter www.ourwebsite/democracy-alive.

Mit dem Fördervolumen von 33.000 Euro sollen lokale Ideen in die Tat umgesetzt werden. Erfolgreiche Projekte tragen zu einer inklusiveren und engagierteren Gemeinschaft bei. Organisationen haben bis April 2026 Zeit, ihre Vorschläge einzureichen.

Quelle