06 May 2026, 02:06

Junge Künstler interpretieren "Zuhause" in neuer Geisaer Fotoausstellung

Schwarz-weiß-Foto einer Gruppe von Kindern, die vor einem Haus mit Bäumen und einem klaren Himmel posieren.

Junge Künstler interpretieren "Zuhause" in neuer Geisaer Fotoausstellung

Neue Fotoausstellung in Geisa: Junge Künstler zeigen ihre Sicht auf „Zuhause“

Nächsten Monat eröffnet in Geisa eine neue Fotoausstellung, die die Werke junger Künstler präsentiert. Die Schau bildet den Höhepunkt des ersten Fotowettbewerbs, den der Förderverein Kunst, Kultur und Wissenschaft Geisa organisiert hat. Über 200 Einsendungen gingen von Teilnehmenden im Alter von 10 bis 21 Jahren aus aller Welt ein.

Der nach Athanasius Kircher benannte Wettbewerb startete im vergangenen Herbst unter dem Motto „Unser Zuhause – durch meine Augen“. Junge Fotografinnen und Fotografen wurden dazu aufgefordert, den Begriff „Zuhause“ auf ihre ganz persönliche Weise zu interpretieren – heraus kam eine vielfältige Auswahl an Motiven. Beteiligt waren Schulen aus der Rhön-Region, Dresden, Ochtrup und Sonneberg, doch es gab auch Einsendungen aus so fernen Städten wie Dubai und Peking.

Eine Fachjury, der auch Mitglieder des Deutschen Fotografen-Verbands angehörten, begutachtete die Fotos am 22. April 2026. Frank Hausdörfer, der international renommierte Fotograf und künstlerische Leiter des Wettbewerbs, betonte dabei die Verbindung zu Kirchers Erbe – seiner Neugierde und seinem Entdeckergeist.

Die feierliche Eröffnung mit Preisverleihung findet am 9. Mai 2026 um 14:00 Uhr in der Anneliese-Deschauer-Galerie statt. Die Gäste erwarten Kaffee und Kuchen sowie die prämierten Aufnahmen. Die Ausstellung bleibt bis Ende August 2026 geöffnet und zeigt neben den ausgewählten Werken auch Beiträge etablierter Künstler.

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Ab dem 9. Mai sind die Siegerfotos zudem in der Geisaer Kunstgalerie zu sehen. Die Veranstaltung möchte junge Perspektiven auf das Thema „Zuhause“ in den Mittelpunkt rücken. Angesichts des großen Erfolgs könnte der Wettbewerb künftig zu einem festen Bestandteil des kulturellen Kalenders der Region werden.

Quelle