28 March 2026, 14:16

Joachim Gauck warnt beim Leopoldina-Frühlingsempfang vor Europas Sicherheitsrisiken und Populismus

Offenes Buch mit dem Titel "Europas Warnstück oder gute Nachricht für Großbritannien" auf der Seite.

Joachim Gauck warnt beim Leopoldina-Frühlingsempfang vor Europas Sicherheitsrisiken und Populismus

Frühlingsempfang der Leopoldina am 14. April 2026 mit Festvortrag von Altbundespräsident Joachim Gauck

Am 14. April 2026 findet der traditionelle Frühlingsempfang der Leopoldina statt, bei dem der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck die Hauptrede halten wird. Die öffentliche Veranstaltung widmet sich den Sicherheitsherausforderungen Europas und der wachsenden Bedrohung der Demokratie durch populistische Strömungen. Eine Anmeldung ist bis zum 10. April kostenlos, aber verpflichtend.

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Gaucks Vortrag unter dem Titel "Zeiten geopolitischen Wandels: Eine neue Verantwortung für Europa" wird aktuelle Krisen des Kontinents thematisieren – darunter Russlands anhaltender Angriffskrieg gegen die Ukraine, hybride Bedrohungen und die Verbreitung von Desinformation. Zudem wird er vor den inneren Risiken warnen, die von populistischen Bewegungen ausgehen und demokratische Institutionen untergraben.

Die Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr und endet um 19:00 Uhr im Festsaal der Leopoldina (Jägerberg 1, Halle an der Saale). Interessierte können vor Ort teilnehmen oder den Livestream auf dem YouTube-Kanal der Leopoldina verfolgen. Weitere Informationen und die Anmeldung sind unter www.leopoldina.org/de/veranstaltungen/fruehlingsempfang-2026 abrufbar.

Im Rahmen des Empfangs wird zudem die Kinderonkologin Professorin Laura Hinze mit dem Leopoldina Early Career Award 2026 ausgezeichnet, der mit 5.000 Euro dotiert ist. In ihrem Vortrag "Unendliche Räume als Überlebensstrategie von Krebszellen" stellt sie ihre Forschungsergebnisse vor.

Der Abend bietet die Gelegenheit, Gaucks Analysen zur sich wandelnden Sicherheitslage Europas und den Gefahren des Populismus zu hören. Gleichzeitig rückt mit Hinzes Preisverleihung und ihrem Fachvortrag der Fortschritt in der Krebsforschung in den Fokus. Der kostenlose Zugang – sowohl vor Ort als auch online – soll die Debatten einem breiten Publikum zugänglich machen.

Quelle