30 April 2026, 18:15

Italo rollt 2028 mit blauen Hochgeschwindigkeitszügen gegen die Deutsche Bahn an

Karte von Italien mit einer blauen Linie, die eine kreisförmige Zugroute zeigt, die in Rom startet und endet, und durch verschiedene auf der Karte markierte Städte und Ortschaften führt.

Italo rollt 2028 mit blauen Hochgeschwindigkeitszügen gegen die Deutsche Bahn an

Italienischer Hochgeschwindigkeitszugbetreiber Italo startet 2028 in Deutschland

Der italienische Hochgeschwindigkeitszugbetreiber Italo wird voraussichtlich bis April 2028 seinen Betrieb in Deutschland aufnehmen. Das Unternehmen plant, rund 3,6 Milliarden Euro in das Projekt zu investieren und wird mit seinen blauen Zügen in Konkurrenz zu den ICE-Flotten der Deutschen Bahn treten. Eine neu gegründete Tochtergesellschaft, die Atrium SE, wird die Geschäfte im Land steuern.

Der Markteintritt in Deutschland beginnt mit 30 neuen Siemens-Velaro-Triebzügen. Diese sollen bis zu 56 tägliche Verbindungen ermöglichen, darunter stündliche Verbindungen zwischen München, Köln und Dortmund. Weitere Strecken werden im Zwei-Stunden-Takt zwischen München, Berlin und Hamburg verkehren.

Bevor der Betrieb aufgenommen werden kann, muss das Unternehmen bis Ende Mai langfristige Netzkapazitäten von den deutschen Behörden sichern. Bei einer Bestätigung soll ab Juni die Einstellung von 2.500 neuen Mitarbeitenden in Service und Betrieb beginnen. Zudem werden über 5.000 Industriearbeitskräfte in die Zugproduktion eingebunden.

Die Investition umfasst auch eine 30-jährige Wartungsvereinbarung mit Siemens, die eine langfristige Betreuung der Flotte gewährleistet. Italos Einstieg markiert die erste größere Konkurrenz für die Vorherrschaft der Deutschen Bahn im deutschen Hochgeschwindigkeitsverkehr.

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Neue Arbeitsplätze und mehr Wahlmöglichkeiten für Fahrgäste Mit dem Start 2028 wird Italo nicht nur neue Jobs schaffen, sondern auch das Angebot im Schienenpersonenfernverkehr erweitern. Das Unternehmen strebt an, den Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland neu zu prägen. Der Erfolg des Projekts hängt jedoch davon ab, ob der Netzzugang rechtzeitig gesichert und die Personalrekrutierung wie geplant abgeschlossen wird.

Quelle