Hygienemängel in Gifhorn: Warum Lebensmittelkontrollen weiterhin alarmieren
Heinz-Peter SödingHygienemängel in Gifhorn: Warum Lebensmittelkontrollen weiterhin alarmieren
Lebensmittelkontrollen im Landkreis Gifhorn: Hygienemängel bleiben ein Dauerproblem
Bei Lebensmittelkontrollen im Landkreis Gifhorn haben sich anhaltende Hygienedefizite gezeigt. Im Jahr 2025 stellten Prüfer bei 139 Betrieben Verstöße gegen gesundheitsschützende Vorschriften fest. Die aktuellen Zahlen belegen, dass sich das Problem auch 2026 fortsetzt: Allein im ersten Quartal wurden bereits 37 Verstöße dokumentiert.
Der Landkreis überwacht insgesamt 616 Lebensmittelbetriebe, die regelmäßig kontrolliert werden. 2025 führten die Behörden 171 Routineprüfungen und 60 gezielte Kontrollen durch. Das Jahresziel von 669 planmäßigen Inspektionen wurde jedoch nur zu 64 Prozent erreicht.
Am häufigsten beanstandet wurden mangelhaftes Hygienemanagement, unsaubere Arbeitsbedingungen, falsche oder unvollständige Lebensmittelkennzeichnungen sowie Verstöße gegen Vorgaben zur Zusammensetzung von Nahrungsmitteln. Trotz dieser Befunde setzten sich die Kontrollen auch 2026 fort.
Zwischen Januar und März dieses Jahres fanden 33 Routineinspektionen und 23 gezielte Überprüfungen statt. Für 2026 ist ein Soll von 654 Kontrollen vorgesehen – davon sind bisher 11,4 Prozent abgeschlossen. Dennoch wurden bei 37 Betrieben weiterhin Verstöße gegen Hygiene- oder Gesundheitsvorschriften festgestellt.
Das für Lebensmittelsicherheit zuständige Team des Landkreises bleibt darauf fokussiert, die Verstoßzahlen zu senken. Angesichts der 37 bereits in den ersten Monaten 2026 identifizierten Fälle laufen die Bemühungen um eine bessere Einhaltung der Regeln weiter. Im Laufe des Jahres sollen alle 616 Betriebe weiterhin regelmäßig überprüft werden.






