24 April 2026, 06:11

Handwerkspräsident fordert Umverteilung statt pauschaler Energiesteuer-Senkung

Balkendiagramm, das die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Handwerkspräsident fordert Umverteilung statt pauschaler Energiesteuer-Senkung

Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), hat die aktuellen Pläne zur Senkung der Energiesteuern kritisiert. Stattdessen schlug er alternative Maßnahmen vor, um die finanzielle Belastung von Haushalten und Unternehmen während der anhaltenden Energiekrise zu verringern.

Dittrich argumentierte, der Staat erziele derzeit durch die höheren Spritpreise beträchtliche Mehreinnahmen. Anstatt die Energiesteuern einfach zu senken, regte er an, diese Mittel umzuschichten, um die Stromsteuer für alle Verbraucher zu reduzieren.

Zudem brachte er eine achtwöchige Obergrenze für die Spritpreise als vorübergehende Lösung ins Spiel. Allerdings räumte er ein, dass eine solche kurzfristige Maßnahme kaum nachhaltiges Wirtschaftswachstum fördern würde.

Über schnelle Lösungen hinaus betonte Dittrich die Notwendigkeit einer langfristigen Strategie. Er ist überzeugt, dass eine Senkung der Stromsteuer der Wirtschaft einen wirksameren Impuls geben könnte als vorübergehende Preisdeckel.

Dittrichs Vorschläge zielen darauf ab, bestehende Staatseinnahmen zu nutzen, um die Kosten für Verbraucher zu senken. Sein Plan umfasst sowohl Soforthilfen als auch eine übergreifende Wirtschaftsstrategie – mit dem Ziel, die Krise zu bewältigen und gleichzeitig langfristiges Wachstum zu fördern.

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