20 April 2026, 22:11

Hamburger Museum für Geschichte feiert 100 Jahre lebendige Stadtgeschichte

Alte Karte von Hamburg, Deutschland, auf Papier gedruckt, die Straßen und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Hamburger Museum für Geschichte feiert 100 Jahre lebendige Stadtgeschichte

Hamburgs Museum für Geschichte (MHG) feiert am 28. August 2022 sein 100-jähriges Jubiläum. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1922 dient die Einrichtung als kollektives Gedächtnis der Stadt und bewahrt einzigartige Artefakte und Geschichten für kommende Generationen.

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Am 13. August 1922 öffnete das Museum erstmals seine Türen in seinem markanten Gebäude in Hamburg-Neustadt. In den vergangenen hundert Jahren hat es sich zu einer der größten europäischen Institutionen für Stadtgeschichte entwickelt. Seine Mission bleibt unverändert: die Verbindungen zwischen Objekten und Ereignissen zu erforschen und Hamburgs Vergangenheit für alle erlebbar zu machen.

Zum Jubiläum werden im Laufe des Jahres zwei Sonderausstellungen gezeigt. "Von der Geschichte inspiriert: 100 Perspektiven auf 100 Jahre" präsentiert vielfältige Blickwinkel auf das Erbe des Museums. "Eine Stadt in Farbe" würdigt Hamburgs lebendige visuelle Geschichte durch Kunst und Fotografie. Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildet am Sonntag, dem 28. August, ein Museumsfest mit freiem Eintritt für alle Besucherinnen und Besucher.

Hinter den Kulissen bereitet sich das MHG auf die Zukunft vor. Ein 2015 beschlossenes Modernisierungsprojekt in Höhe von 36 Millionen Euro, finanziert durch Bundes- und Stadtmittel, soll das Gebäude unter Wahrung seines Denkmalschutzes auf den neuesten Stand bringen. Ziel ist es, das Museum als lebendige Brücke zwischen Hamburgs Vergangenheit und Gegenwart zu erhalten.

Die Jubiläumsveranstaltungen unterstreichen die Rolle des MHG bei der Dokumentation und Vermittlung der Hamburger Stadtgeschichte. Mit laufenden Sanierungen und neuen Ausstellungen bleibt das Museum ein zentraler kultureller Leuchtturm. Sein 100-jähriges Bestehen bekräftigt das Engagement, das Erbe der Stadt für künftige Generationen lebendig zu halten.

Quelle