02 May 2026, 12:12

Halles neues theater verwandelt Universitätsplatz in ein buntes Maifest

Eine Gruppe von Menschen auf einer Bühne mit Kameras, Handys und Musikinstrumenten bei einer Festivaleröffnungszeremonie, mit einem Banner, Wänden und Deckenlampen im Hintergrund.

Halles neues theater verwandelt Universitätsplatz in ein buntes Maifest

Halles neues theater (nt) feierte Maifeier auf dem Universitätsplatz

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Diese Woche verlegte das neue theater (nt) aus Halle seine jährliche Maifeier auf den Universitätsplatz. Hundertschaftlich folgten Einheimische der Einladung, um Live-Musik, kulinarische Angebote und kulturelle Aktivitäten zu genießen. Die Veranstalter bezeichneten das Fest als einen zentralen Bestandteil der halleschen Kulturszene.

Der Platz pulsierte vor Energie, während Besucher ein buntes Programm aus Unterhaltung und Erfrischungen erkundeten. Essens- und Getränkestände säumten das Gelände und boten alles – von Strieses Bier-Tunnel über alkoholfreie Cocktails bis hin zu hausgemachten Kuchen. Das nt-Café lud zudem zum Verweilen ein.

Den ganzen Tag über begeisterten Live-Auftritte das Publikum, darunter Bands wie Preliminary Injunction und Trostland. Der Kinder- und Jugendchor der Oper Halle bereicherte das musikalische Programm. Neben der Unterhaltung verkaufte die mobile Theaterkasse ermäßigte Eintrittskarten für nur 15 Euro.

Redebeiträge bildeten einen zentralen Programmpunkt. Elke Prinz, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, richtete sich mit einem Appell gegen Rechtsextremismus und Ausgrenzung an die Menge. Peter Jeschke, bekannt für seine Rolle in der Friedlichen Revolution von 1989, sprach über bürgerliche Verantwortung und Solidarität. Ihre Worte unterstrichen den Fokus der Veranstaltung auf eine offene und inklusive Gesellschaft.

Die Feier stand im Kontrast zur traditionellen Gewerkschaftskundgebung auf dem Marktplatz. Stattdessen entwickelte sich der Universitätsplatz zu einem lebendigen Treffpunkt für Familien, Jugendliche und langjährige Anwohner gleichermaßen.

Die Maifeier festigte ihren Ruf als kultureller Fixpunkt in Halle. Hunderte kamen, um mit Musik, Gesprächen und gemeinsamen Aktivitäten für Offenheit und Gemeinschaft einzustehen. Die Mischung aus Auftritten, kulinarischen Angeboten und Reden hinterließ bei den Besuchern einen bleibenden Eindruck.

Quelle