Haar bei München führt Lebensqualitäts-Ranking an – doch nicht alle Kommunen überzeugen
Serpil KranzHaar bei München führt Lebensqualitäts-Ranking an – doch nicht alle Kommunen überzeugen
Eine neue bundesweite Studie hat deutsche Kommunen nach Lebensqualität bewertet – mit deutlichen Unterschieden im ganzen Land. Das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) führte die Untersuchung im Auftrag von Philip Morris durch und analysierte Faktoren wie Bildung, Gesundheitsversorgung und Verkehr. Während einige Städte mit Spitzenplatzierungen glänzten, landeten andere am unteren Ende der Rangliste.
Haar bei München führte das Ranking als lebenswerteste Stadt Deutschlands an. Auch Fürth schnitt mit Platz 14 gut ab. Bürgermeister Thomas Jung bezeichnete das Ergebnis als „herausragende Leistung“ für die Stadt. Allerdings landeten die Verkehrsanbindungen nur auf Rang 143 – hier gibt es noch Verbesserungspotenzial.
Stein belegte Platz 85 und überzeugte besonders in den Bereichen Gesundheit und Bildung. Oberasbach folgte auf Rang 109. Dagegen landete Hirschthal in der Südwestpfalz auf dem letzten Platz und bildet damit das Schlusslicht in der bundesweiten Lebensqualitätsliste.
Die Studie bewertete 401 Gemeinden in fünf zentralen Kategorien: Bildung, Gesundheitsversorgung, Mobilität, Digitalisierung und Freizeitangebote. Die Ergebnisse zeigen erhebliche Unterschiede bei den Lebensstandards im Land.
Die Rangliste offenbart klare Spitzenreiter und Schlusslichter in Deutschlands Lebensqualitätslandschaft. Während Fürth insgesamt stark abschneidet, aber bei den Verkehrsverbindungen schwächelt, setzt Haar mit dem ersten Platz Maßstäbe. Die Studie liefert ein detailliertes Bild, wo Kommunen glänzen – und wo sie noch Defizite haben.






