09 May 2026, 08:13

Großübung in Bad Schwalbach testet Katastrophenschutz unter Realbedingungen

Feuerwehrmann in Schutzausrüstung mit Schlauch vor einem roten Container, mit Pflanzen und einer Straße im Hintergrund.

Großübung in Bad Schwalbach testet Katastrophenschutz unter Realbedingungen

Großübung in Bad Schwalbach: Katastrophenschutz probt den Ernstfall

Am Samstag findet in Bad Schwalbach eine großangelegte Notfallübung statt. Ziel der Übung ist es, die Einsatzbereitschaft der Katastrophenschutzeinheiten und die Zusammenarbeit der Rettungskräfte zu testen. Die Organisatoren warnen Anwohner, mit vermehrtem Aufkommen von Feuerwehrfahrzeugen, Rettungswagen und Polizeifahrzeugen in der Region zu rechnen.

Im Mittelpunkt der Simulation steht ein Verkehrsunfall mit einem gefährlichen Stoffaustritt und mehreren Verletzten. Rund 350 Einsatzkräfte werden teilnehmen, was die Übung zu einer der größten ihrer Art in der Region in den letzten Jahren macht. Der sichtbare Teil der Übung findet von 9:00 Uhr bis etwa 12:30 Uhr statt und konzentriert sich auf das Gebiet der Alte Bäderstraße in der Nähe des Gewerbegebiets Ober der Hardt. Farbiger Rauch wird eingesetzt, um ein realistisches Szenario mit gefährlichen Stoffen nachzustellen.

Öffentliche Straßen bleiben zwar geöffnet, doch die Behörden raten davon ab, während der Übung die Ringroute um das Gewerbegebiet über die Alte Bäderstraße zu nutzen. Besonders stark frequentiert wird die Strecke zwischen dem Gewerbegebiet und der ehemaligen Taunus-Kaserne in Heidenrod-Kemel sein. Zudem ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zwischen dem Gewerbegebiet und den Kreisverwaltungsgebäuden in Bad Schwalbach zu rechnen.

Der Rheingau-Taunus-Kreis hat die Übung organisiert, um zu prüfen, wie gut verschiedene Behörden und Einsatzkräfte unter Druck zusammenarbeiten. Feuerwehrleute, Rettungssanitäter, Polizisten und weitere Spezialisten werden an der simulierten Katastrophenbewältigung teilnehmen.

Anwohner in der Nähe des Übungsgeländes sollten sich auf Lärm und vorübergehende Beeinträchtigungen einstellen. Die Übung dient dazu, die Abläufe der Einsatzteams für reale Notfälle zu optimieren. Die Behörden betonen, dass es sich ausschließlich um eine Simulation handelt und von der Übung keine tatsächliche Gefahr für die Bevölkerung ausgeht.

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