Großrazzia gegen mutmaßliche Drogenhändlerbande in Bremen und Niedersachsen
Heinz-Peter SödingGroßrazzia gegen mutmaßliche Drogenhändlerbande in Bremen und Niedersachsen
Deutsche Behörden haben in einer Großrazzia gegen eine mutmaßliche Drogenhändlerbande ermittelt. Am 27. Mai 2023 durchsuchten der Zoll (ZOLL) und die Landespolizei in Bremen und Niedersachsen 17 Objekte, die mit der Gruppe in Verbindung stehen. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Ermittler große Mengen an Betäubungsmitteln, Waffen und Bargeld.
Die Aktion wurde von der Gemeinsamen Drogenermittlungsgruppe geleitet, an der die Bremer Polizei und das Zollfahndungsamt Hannover beteiligt waren. Ziel der Operation waren elf Beschuldigte, denen vorgeworfen wird, im großen Stil und bandenmäßig mit Drogen in Bremen, Oldenburg und Vechta gehandelt zu haben.
Insgesamt wurden über 13 Kilogramm Drogen sichergestellt, darunter Kokain, Cannabisprodukte und verschreibungspflichtige Medikamente. Der Straßenverkaufswert der beschlagnahmten Substanzen wird auf knapp 600.000 Euro geschätzt. Zudem fanden die Beamten zwei scharfe Schusswaffen und mehr als 40.000 Euro Bargeld.
Ein zentraler Bestandteil der Ermittlungen war ein sogenanntes „Drogen-Taxi“, das im Raum Oldenburg operierte. Das Fahrzeug war mit einem professionellen Versteck ausgestattet, das angeblich zum Vertrieb der Rauschgiftmittel genutzt wurde. Zwei Verdächtige wurden nach den Razzien in Untersuchungshaft genommen.
Durch die Aktion wurde ein Netzwerk zerschlagen, das im Verdacht steht, Drogen in großem Umfang verteilt zu haben. Die Behörden werten weiterhin Beweismaterial aus, darunter die beschlagnahmten Waffen und das Bargeld. Die Ermittlungen unter der Leitung der Gemeinsamen Drogenermittlungsgruppe dauern an.






