Fränkisches Derby endet friedlich trotz Festnahmen und Schlägerei
Heinz-Peter SödingFränkisches Derby endet friedlich trotz Festnahmen und Schlägerei
Das 276. Fränkische Derby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg endete am Sonntag mit einem 1:1-Unentschieden. Die Partie fand im Fürther Ronhof-Stadion statt, wo über 16.000 Fans die Ränge füllten. Die Polizei sorgte mit strengen Kontrollen dafür, dass die Veranstaltung weitgehend ohne Zwischenfälle verlief.
Rund 3.500 Nürnberger Anhänger reisten zum Spiel an. Die Behörden begleiteten etwa 1.000 Auswärtsfans direkt und ohne Probleme in den Gästeblock. Eine räumliche Trennung der verfeindeten Fangruppen wurde konsequent durchgesetzt, um Auseinandersetzungen zu vermeiden.
Hunderte Beamte überwachten das Stadion und das umliegende Gelände. Nach einer kurzen Schlägerei in der Nähe der Arena wurden acht Personen aus den gegnerischen Fanlagern vorläufig festgenommen. Drei weitere wurden nahe einer Absperrung wegen Beleidigung von Polizisten und tätlicher Angriffe auf Beamte verhaftet.
Trotz dieser vereinzelten Vorfälle bezeichnete der Leiter des Fürther Polizeireviers den Einsatz als friedlich. Die klare Trennung der Fans erwies sich den ganzen Tag über als wirksam.
Das Spiel endete mit einem Remis, was die Spannungen zwischen den beiden Fangruppen in Grenzen hielt. Durch die polizeilichen Maßnahmen verlief das Derby mit nur minimalen Störungen. Der Einsatz wurde als erfolgreich bewertet, um bei diesem brisanten Lokalderby für Ordnung zu sorgen.






