08 May 2026, 22:11

Forschung revolutioniert Training von Spitzenathletinnen durch Menstruationszyklus-Studie

Buchumschlag mit dem Titel "Neue Studien im Leichtathletik September 1987" mit zwei Personen.

Forschung revolutioniert Training von Spitzenathletinnen durch Menstruationszyklus-Studie

Ein neues Forschungsprojekt soll untersuchen, wie der Menstruationszyklus Spitzenathletinnen beeinflusst. Die von der Universität Freiburg geleitete Studie wird die Zusammenhänge zwischen Hormonen, Stress und Leistung analysieren. Die Ergebnisse könnten das Training und Gesundheitsmanagement von Sportlerinnen nachhaltig verändern.

Am „Athletin-D“-Konsortium sind neben der Universität Freiburg auch die Universitäten Bochum und Wuppertal sowie die Technische Universität München beteiligt. Gemeinsam werden sie erforschen, wie hormonelle Schwankungen, Lebensstil und psychische Gesundheit die Regeneration und den sportlichen Erfolg prägen. Das Team um Jana Strahler in Freiburg konzentriert sich dabei auf diese Wechselwirkungen.

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Das Projekt wird vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft mit rund 1,6 Millionen Euro gefördert. Über vier Jahre hinweg arbeiten die Forscherinnen und Forscher eng mit Athletinnen, Trainerinnen, Trainern und Sportverbänden zusammen. Ihr Ziel ist die Entwicklung eines digitalen Systems für individualisiertes Training und Gesundheitsmanagement.

Durch die Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Unterschiede sollen bessere Trainingsmethoden entstehen. Langfristig geht es darum, die Leistung zu steigern und gleichzeitig das Wohlbefinden von Sportlerinnen zu schützen.

Die Forschung könnte zu maßgeschneiderten Trainingsplänen führen, die hormonelle Veränderungen berücksichtigen. Athletinnen könnten von präziseren Gesundheitsüberwachungs- und Regenerationsstrategien profitieren. Die Ergebnisse des Projekts dürften den Spitzensport noch Jahre lang prägen.

Quelle