Dompés Zukunft beim HSV: Warum ein Abschied immer wahrscheinlicher wird
Heinz-Peter SödingDompés Zukunft beim HSV: Warum ein Abschied immer wahrscheinlicher wird
Jean-Luc Dompés Zukunft beim Hamburger SV wirkt zunehmend ungewiss. Der Flügelspieler, einst Stammkraft, ist nach einem Alkohol-am-Steuer-Vorfall im Januar in der Hierarchie abgerutscht. Nun wollen Vereinsverantwortliche noch vor Saisonende über seine Zukunft beraten.
Unter Trainer Merlin Polzin hat sich Dompés Position beim HSV weiter verschlechtert. Seit Ende Januar sitzt er meist auf der Bank und kommt nur noch als Einwechselspieler zum Zug. Sein Vertrag läuft zwar noch bis 2027, doch ein vorzeitiger Abschied wird nicht mehr ausgeschlossen.
Sein Platz auf der linken Außenbahn wurde inzwischen von Philip Otele eingenommen. Wie berichtet wird, plant der Verein, die im Vertrag festgehaltene Kaufoption über fünf Millionen Euro für Otele zu ziehen – was Dompé weiter an den Rand drängt. In dieser Zweitliga-Saison kam der 29-Jährige auf 20 Einsätze und drei Tore.
Eine endgültige Entscheidung steht zwar noch aus, doch Insider gehen von einem Abgang aus. In den kommenden Wochen sollen Gespräche auf Führungsebene stattfinden, wobei eine Trennung mittlerweile als "kein Tabuthema mehr" gilt.
Dompés Zukunft beim HSV bleibt vorerst offen, doch sein Abschied erscheint wahrscheinlich. Die Fokussierung des Vereins auf Otele und seine eigenen disziplinarischen Probleme haben ihn ins Abseits gedrängt. Noch vor Saisonende wird mit einer Klärung gerechnet.






