01 May 2026, 22:13

Deutschlandticket bleibt erfolgreich – trotz Preisanstieg auf 63 Euro

Offenes Buch mit einer detaillierten Karte von Deutschlands Straßen und Autobahnen auf schwarzem Hintergrund.

Deutschlandticket bleibt erfolgreich – trotz Preisanstieg auf 63 Euro

Deutschlands 49-Euro-Ticket verzeichnet stetigen Zuwachs seit Einführung im Mai 2023

Das monatliche Flatrate-Ticket für den Nah- und Regionalverkehr, das zunächst 49 Euro kostete, ist mittlerweile auf 63 Euro gestiegen und hat Millionen Nutzerinnen und Nutzer überzeugt. Kürzliche Vereinbarungen zwischen Bund und Ländern sichern seine Zukunft bis mindestens 2029.

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Das Deutschlandticket ging am 1. Mai 2023 an den Start und ermöglichte für 49 Euro im Monat unbegrenzte Fahrten in Bussen und Bahnen des Nah- und Regionalverkehrs. Anfang 2024 stieg der Preis auf 58 Euro, 2025 dann auf 63 Euro. Trotz der Preiserhöhungen stieg die Zahl der Abonnements von 11 Millionen zu Beginn 2024 auf 13,5 Millionen zu Jahresbeginn 2025. Aktuell nutzen etwa 14,6 Millionen Menschen das Ticket.

Ende März 2025 einigten sich Bundes- und Landesverkehrsminister nach langem Streit auf ein neues Preismodell. Künftig soll sich der Preis an einem Index orientieren, der die Betriebskosten der Verkehrsunternehmen für nachhaltige Mobilität abbildet. Die genaue Höhe für 2027 wird im September feststehen.

Die Wirkung des Tickets ist beträchtlich: 2023 trug es dazu bei, Autofahrten zu reduzieren und den CO₂-Ausstoß um 6,5 Millionen Tonnen zu senken. 2024 kamen weitere 2,5 Millionen Tonnen Einsparungen hinzu. Allerdings waren nur etwa fünf Prozent der Nutzerinnen und Nutzer zuvor noch nie mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Fast die Hälfte fuhr bereits gelegentlich Bus oder Bahn.

Das Deutschlandticket bleibt mindestens bis Ende 2029 erhältlich. Die Preisentwicklung folgt künftig einer transparenten Formel, die sich an den Betriebskosten orientiert. Mit 14,6 Millionen Abonnenten leistet das Ticket weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Verringerung des Autoverkehrs und der Emissionen in Deutschland.

Quelle