Deutschland und Frankreich beenden ihr gemeinsames Kampfflugzeugprojekt
Heinz-Peter SödingDeutschland und Frankreich beenden ihr gemeinsames Kampfflugzeugprojekt
Deutschland und Frankreich haben beschlossen, ihr gemeinsames Kampfflugzeugprojekt aufzugeben. Bundeskanzler Friedrich Merz und Präsident Emmanuel Macron kamen zu diesem Schluss, nachdem wiederholte Versuche gescheitert waren, zwischen den beteiligten Unternehmen eine gemeinsame Basis zu finden. Die Entscheidung beendet eine langjährige Pattsituation bei der Initiative.
Merz und Macron trafen sich am Freitag, um die Einstellung des Projekts endgültig zu besiegeln. Beide Staatschefs hatten mehrfach versucht, die industriellen Partner in Einklang zu bringen, doch eine Einigung blieb unmöglich. Der Schritt beendet damit die anhaltenden Streitigkeiten, die den Fortschritt blockiert hatten.
Trotz des Rückschlags wird die Verteidigungskooperation zwischen den beiden Ländern fortgesetzt. Der Kern des Future Combat Air System (FCAS) bleibt erhalten, sodass Teile des Programms weiterbestehen. Die Absage eröffnet der Industrie zudem neue Wege, um durch alternative Ansätze die Entwicklung moderner Kampfflugzeuge voranzutreiben.
Das gemeinsame Kampfflugzeugprojekt ist damit offiziell beendet. Deutschland und Frankreich werden nun nach anderen Möglichkeiten suchen, um die militärische Luftfahrt weiterzuentwickeln. Der bestehende FCAS-Rahmen wird auch ohne die Kampfflugzeugkomponente vorangetrieben.






