Deutsche Bahn modernisiert Hauptstrecken – doch Fahrgäste müssen weiter mit Einschränkungen leben
Heinz-Peter SödingDeutsche Bahn modernisiert Hauptstrecken – doch Fahrgäste müssen weiter mit Einschränkungen leben
Deutsche Bahn treibt Großmodernisierung auf zwei der meistbefahrenen Strecken Deutschlands voran
Die Verbindung Berlin–Hamburg, die monatelang gesperrt war, soll nun Mitte Juni wieder in Betrieb gehen. Gleichzeitig beginnen im Oktober umfangreiche Bauarbeiten auf der Strecke Hannover–Berlin, was für Fahrgäste weitere Einschränkungen mit sich bringt.
Die Strecke zwischen Berlin und Hamburg wird seit August des vergangenen Jahres saniert. Reisende mussten monatelang mit Umleitungen und Ersatzbusverbindungen leben. Das zunächst verzögerte Projekt liegt nun im Zeitplan und soll noch in diesem Sommer abgeschlossen werden.
Ab dem 2. Oktober steht dann der Strecke Hannover–Berlin eine groß angelegte Modernisierung bevor. Besonders betroffen ist die Region Braunschweig: Die ICE-Verbindungen zwischen Hannover und Berlin werden vorerst nur noch stündlich fahren, mit Fahrzeitverlängerungen von bis zu 80 Minuten.
Wolfsburg verliert vorübergehend komplett den Fernverkehr, während Helmstedt deutlich weniger Anschlüsse bieten wird. Auch die ICE-Strecke über Kassel, die Braunschweig mit Frankfurt verbindet, fällt während der Bauarbeiten vollständig aus. Auf der Linie Amsterdam–Berlin wird der Takt auf nur noch einen Zug alle vier Stunden reduziert, was die Reisezeit um bis zu 70 Minuten verlängert.
Laut Deutsche Bahn sind diese Maßnahmen Teil eines umfassenden Plans zur Modernisierung der wichtigsten Hochgeschwindigkeitsstrecken Deutschlands.
Die Strecke Berlin–Hamburg kehrt bis Mitte Juni zum Normalbetrieb zurück und beendet damit monatelange Umleitungen. Die Bauarbeiten auf der Verbindung Hannover–Berlin bringen jedoch neue Herausforderungen für Pendler und Fernreisende mit sich: Eingeschränkte Verbindungen, längere Fahrzeiten und gestrichene Strecken bleiben bis zum Abschluss der Arbeiten bestehen.






