10 June 2026, 00:36

Deutsche Bahn droht Pünktlichkeitsziel zu verfehlen – 13 Milliarden Euro fehlen bis 2030

Rail CEO Palla fordert 13 Milliarden Euro mehr für das Schienennetz

Deutsche Bahn droht Pünktlichkeitsziel zu verfehlen – 13 Milliarden Euro fehlen bis 2030

Die Deutsche Bahn hat gewarnt, dass ihre Züge die Pünktlichkeitsziele ohne dringende Investitionen verfehlen werden. Unternehmenschefin Evelyn Palla fordert Milliarden an zusätzlichen Mitteln, um weitere Verspätungen zu verhindern. Aktuelle Prognosen zeigen, dass die Leistungen bis 2029 deutlich hinter den Erwartungen der Bundesregierung zurückbleiben werden.

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Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hatte der Deutschen Bahn eine Pünktlichkeitsquote von 70 Prozent bis Ende 2029 vorgegeben. Doch der Bahnkonzern rechnet nun damit, dass die Pünktlichkeit bis 2030 unter die 60-Prozent-Marke fallen wird – und das bei den derzeitigen Finanzierungsplänen.

Laut Unternehmensangaben benötigt die Bahn mindestens 13 Milliarden Euro zusätzlich bis zum Ende des Jahrzehnts, um das 70-Prozent-Ziel zu erreichen. Mit dieser finanziellen Aufstockung ließe sich die Pünktlichkeit zudem um weitere fünf Prozentpunkte steigern und weitere Ziele der Bahnagenda verwirklichen.

Palla hat deutlich gemacht, dass die Leistungsfähigkeit des Netzes ohne erhebliche Investitionen weiter abnehmen wird. Sie besteht darauf, dass die zusätzlichen Mittel in die Instandhaltung und Modernisierung der bestehenden Schieneninfrastruktur fließen müssen.

Die Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Deutsche Bahn unter wachsendem Druck steht, die Zuverlässigkeit zu verbessern. Ohne die zusätzlichen 13 Milliarden Euro wird das Unternehmen sein Pünktlichkeitsziel deutlich verfehlen. Die Finanzierungslücke droht den Fahrgästen in den kommenden Jahren noch mehr Verspätungen zu bescheren.

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