Bundesregierung fördert Modernisierung maroder Schwimmbäder mit 250 Millionen Euro
Winfried JunkBundesregierung fördert Modernisierung maroder Schwimmbäder mit 250 Millionen Euro
Die deutsche Bundesregierung hat ein neues Förderprogramm gestartet, um Städte und Gemeinden beim Umbau ihrer Schwimmbäder zu unterstützen. Viele öffentliche Bäder sind veraltet und entsprechen nicht mehr den heutigen Standards in Sachen Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit. Die Initiative mit dem Namen SKS bietet finanzielle Hilfen, um diese Einrichtungen zu modernisieren.
Das Programm Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS) wurde im März 2026 mit einem Budget von 250 Millionen Euro aufgelegt. Antragsberechtigte Einrichtungen können nicht rückzahlbare Zuschüsse von bis zu 45 Prozent der Sanierungskosten beantragen. In Fällen besonderer finanzieller Härte kann der Förderanteil auf bis zu 75 Prozent steigen.
Der Mindestzuschuss des Bundes beträgt 250.000 Euro, die Höchstförderung liegt bei 8 Millionen Euro. Bewerbungen sind bis zum 19. Juni 2026 möglich.
Lokale Politiker drängen auf schnelles Handeln. Der CDU-Ortsverband Wabe-Schunter und ein regionaler Abgeordnete fordern die Behörden auf, die Förderfähigkeit zu prüfen und einen Antrag einzureichen. Sie betonen die Bedeutung von Schwimmbädern als zentrale Begegnungsstätten für Freizeit, Gesundheit und Sport.
Schwimmbäder sind für Menschen jeden Alters wichtige Orte – zum Training, zur Entspannung und für soziale Aktivitäten. Ohne Modernisierung drohen viele die Schließung oder ein weiterer Verfall.
Mit dem SKS-Programm soll die Zukunft der öffentlichen Bäder in Deutschland gesichert werden. Kommunen haben noch bis Mitte 2026 Zeit, Fördergelder zu beantragen. Erfolgreiche Projekte erhalten Zuschüsse zur Modernisierung, damit die Einrichtungen auch in den kommenden Jahren zugänglich und nachhaltig bleiben.






