15 March 2026, 06:14

Braunschweigs Hochschulen starten mit neuem Führungsteam und innovativen Forschungsprojekten durch

Ein großes steinernes Universitätsgebäude mit einem Weg, umgeben von Grün, mit Fenstern, einem Bogen und einem bewölkten Himmel.

Braunschweigs Hochschulen starten mit neuem Führungsteam und innovativen Forschungsprojekten durch

Die Hochschulen in Braunschweig erleben in diesem Jahr einen Wechsel in der Führung und neue Impulse in der Forschung. Neue Berufungen, Verabschiedungen in den Ruhestand und innovative Projekte prägen die akademische Landschaft. Gleichzeitig werden die Bewältigung der COVID-19-Pandemie und städtische Herausforderungen mit praktischen Lösungen in den Bereichen Testung und Logistik weiter vorangetrieben.

Am 1. April 2021 übernahm Professor Daniel Schröder die Leitung des Instituts für Energie- und Systemverfahrenstechnik (InES). Er folgt auf Professor Werner Kaag, der nach mehr als zwei Jahrzehnten am Institut für Baukonstruktion aus der Lehre ausschied.

Auch Dr. Michael Thomas vom Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik (IST) ist der Fakultät für Maschinenbau als Honorarprofessor beigetreten. Seine Berufung stärkt die Zusammenarbeit zwischen Universität und industrieller Forschung.

Die Forschung bleibt ein zentraler Schwerpunkt: Das elenia-Institut für Hochspannungstechnik und Energiesysteme baut eine neue Prüfanlage für Gleichstrom auf. Das Projekt zielt darauf ab, die Zuverlässigkeit und Effizienz von Energiesystemen zu verbessern.

Im Rahmen des Programms "Stadt der Zukunft" werden frühe Forschungszusammenarbeiten gefördert. Eine Studie des Instituts für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF) ergab, dass koordinierte Werkslieferungen den städtischen Verkehr und die Emissionen reduzieren könnten. Ein weiteres Team entwickelt Grundrisse für Krankenhäuser und Pflegeheime, um das COVID-19-Infektionsrisiko zu verringern.

Die Hochschulen bewältigen zudem logistische Hürden bei der Verteilung von Laien-Schnelltests. Großpackungen mit 25 Tests erfordern zusätzliches Personal, um die Verteilung effizient zu organisieren.

Neue Mitglieder im Senat – darunter Martin Korte, Matthias Tamm, Patrik Recher, Christoph Hermann, Barbara Thies, Wolfgang Fritz, Bernhard Friedrich, Uwe Rossow, Frédéric Hasché, Regine Stegemann, Kai Brunzel, Franziska Iglisch und Amélie Pötzke – bereichern das Gremium, wobei Details zu ihren Aufgaben noch nicht bekannt sind.

Die Veränderungen bringen frisches Know-how in Lehre, Forschung und Verwaltung. Neue Einrichtungen und Studien widmen sich den Herausforderungen in den Bereichen Energie, Stadtplanung und öffentliche Gesundheit. Mit den laufenden COVID-19-Maßnahmen und Infrastrukturprojekten wird die Arbeit der Universität nicht nur das Campusleben, sondern auch die Gesellschaft insgesamt prägen.

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