29 April 2026, 08:37

Berlin plant neues Viertel Stadteingang West mit 5.000 Wohnungen und Olympiaperspektive

Plan von Berlin, Deutschland, mit einem zentralen Gebäudeillustration und umgeben von Layoutdetails auf Papier.

Berlin plant neues Viertel Stadteingang West mit 5.000 Wohnungen und Olympiaperspektive

Berlin treibt ein großes städtebauliches Projekt im äußersten Westen der Stadt voran. Der Senat hat die Pläne für ein neues Viertel mit dem Namen Stadteingang West genehmigt, das aus einem ehemaligen Güterbahnhof ein Wohn- und Sportzentrum machen soll. Langfristig könnten bis zu 5.000 Menschen in dem Gebiet leben.

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Das Herzstück der Entwicklung bildet der alte Güterbahnhof Grunewald, ein 45 Hektar großes Areal zwischen den S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald. In seiner jüngsten Sitzung gab der Berliner Senat grünes Licht für den Rahmenplan und ebnete damit den Weg für den Baubeginn.

Das landeseigene Wohnungsunternehmen Howoge wird das Projekt leiten, zu dem mindestens 2.400 neue Wohnungen gehören. Die Arbeiten sollen in den nächsten zehn Jahren schrittweise umgesetzt werden und das Viertel nach und nach Gestalt annehmen.

Das Gelände ist zudem als mögliches Olympisches Dorf vorgesehen, falls sich Berlin um die Austragung der Olympischen oder Paralympischen Spiele bewirbt. Ein Teil der Wohnungen könnte dann vorübergehend Athleten beherbergen, bevor sie nach den Spielen in langfristige Mietwohnungen umgewandelt werden.

Nach Fertigstellung wird Stadteingang West den Berliner Wohnungsbestand deutlich erweitern. Die Planung des Viertels ist flexibel angelegt – ob als Wohngebiet oder temporäre Unterkunft für internationale Sportler. Der Bau soll in den kommenden Jahren schrittweise voranschreiten.

Quelle