03 March 2026, 04:42

Berlin plant modernen Neubau für Feuerwehr- und Rettungswache in Bornum

Eine Feuerwache mit einem roten Feuerwehrauto davor, mit Glasfenstern und -türen, Text an der Wand, Verkehrskegeln auf dem Gehweg, Maschendrahtzaun rechts und anderen Gebäuden, Pfählen und Drähten im Hintergrund.

Berlin plant modernen Neubau für Feuerwehr- und Rettungswache in Bornum

Berlin treibt Pläne für Neubau der Feuerwehr- und Rettungswache 4 in Bornum voran

Die Stadt Berlin geht mit ihren Plänen zum Neubau der Feuerwehr- und Rettungswache (FRW) 4 im Stadtteil Bornum in die nächste Phase. Der aktuelle Standort, der von der Berufsfeuerwehr, örtlichen Freiwilligen Wehren und Rettungsdiensten gemeinsam genutzt wird, gilt als veraltet und entspricht nicht mehr den modernen Anforderungen. Allerdings gibt es Verzögerungen, nachdem die Region Berlin beschlossen hat, ein eigenes Bauprojekt zu verfolgen – statt wie ursprünglich geplant eine gemeinsame Lösung umzusetzen.

2022 hatten sich Stadt und Region Berlin darauf verständigt, an der Nenndorfer Chaussee eine neue Feuerwache zu errichten. Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2023 bestätigte, dass das gemeinsame Vorhaben sowohl praktisch umsetzbar als auch wirtschaftlich sinnvoll sei. Doch die Region änderte ihre Pläne und setzte stattdessen auf einen eigenen Neubau am Standort des aktuellen Feuerwehrtechnischen Zentrums (FTZ) in Ronnenberg. Infolgedessen wurde die ursprüngliche Partnerschaft in den aktuellen Planungen nicht weiterverfolgt.

Das bestehende Gebäudeensemble der FRW 4 beherbergt eine Berufsfeuerwache, Rettungsdienste, Sonderfahrzeuge sowie ein zentrales Materiallager. Zudem dient es als Stützpunkt für die Freiwilligen Wehren in Bornum und Ricklingen. Oberbürgermeister Dr. Axel von der Ohe betont, dass die aktuellen Gebäude den heutigen Einsatzanforderungen nicht mehr gerecht werden.

Nach dem überarbeiteten Konzept soll die neue FRW 4 ein modernes Wachgebäude, eigene Bereiche für die örtlichen Einheiten sowie optimierte Logistik- und Serviceflächen umfassen. Geplant sind außerdem ein Übungshaus für die Brandbekämpfung und möglicherweise ein Kompetenzzentrum für den Katastrophenschutz. Die Stadtverwaltung strebt an, bis zum Sommer 2025 einen detaillierten Bauvorschlag vorzulegen.

Das Projekt zielt darauf ab, die veraltete Infrastruktur durch einen zeitgemäßen Neubau zu ersetzen, der auf die aktuellen Erfordernisse zugeschnitten ist. Während die Region Berlin ihr eigenes Vorhaben vorantreibt, sollen die aktualisierten Pläne der Stadt für die FRW 4 die Einsatzfähigkeit der Rettungskräfte deutlich verbessern. Eine endgültige Entscheidung über Gestaltung und Finanzierung wird erwartet, sobald der Vorschlag 2025 eingereicht wird.