02 April 2026, 20:11

Baden-Württemberg startet Mega-Razzia gegen illegales Tuning und Straßenrennen

Polizeiauto fährt auf einer Straße neben einer Menschenmenge, mit einem Banner auf der linken Seite, Geländern mit Bannern dahinter, Bäumen, einer Brücke, einer Fahne auf einem Mast und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Baden-Württemberg startet Mega-Razzia gegen illegales Tuning und Straßenrennen

Polizei in Baden-Württemberg bereitet Großrazzia gegen illegales Autotuning und gefährliche Rennfahrten vor

Am Karfreitag, dem 3. April 2026, startet die Polizei in Baden-Württemberg eine großangelegte Kontrollaktion gegen illegales Autotuning und riskante Showfahrten. Die Operation, die bereits zum fünften Mal stattfindet, ist Teil einer bundesweiten Initiative zur Bekämpfung rücksichtslosen Verhaltens im Straßenverkehr. Diesmal kündigen die Behörden strengere Kontrollen und härtere Strafen für Verstöße an.

Die anstehende Aktion baut auf Jahren der koordinierten Maßnahmen gegen die sogenannte Poser-Szene auf. Jährlich an Karfreitag decken ähnliche Einsätze Hunderte von Verstößen auf – von unzulässigen Fahrzeugumbauten bis hin zu gefährlichen Fahrmanövern. Allein 2025 kontrollierten Beamte über 19.000 Fahrzeuge, dokumentierten tausende Verstöße und beschlagnahmten mehr als 1.400 Autos.

In diesem Jahr rücken die Behörden gezielt bekannte Treffpunkte von Tuning-Fans und Rennfahrern in den Fokus. Das Ziel ist klar: illegale Straßenrennen verhindern, nicht genehmigte Umbauten unterbinden und die Gefahren durch leichtsinnige Fahrweise eindämmen. Die Verschärfung der Maßnahmen folgt auf eine Reihe tödlicher Unfälle, die in den vergangenen Jahren mit illegalen Rennen in Verbindung standen.

Seit 2021 beteiligen sich alle 16 Bundesländer an den bundesweiten Aktionen, unterstützt von Polizei und ADAC. Die baden-württembergischen Behörden betonen, dass sie diesmal besonders konsequent durchgreifen werden.

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Im Rahmen der Operation wird es in der gesamten Region verstärkte Kontrollen geben, wobei sich die Beamten auf besonders gefährdete Gebiete konzentrieren. Frühere Kampagnen haben gezeigt, dass solche Maßnahmen zu weniger Vorfällen im Straßenverkehr führen. Mit dem diesjährigen verschärften Vorgehen soll illegale Aktivität weiter zurückgedrängt und die Verkehrssicherheit verbessert werden.

Quelle