17 April 2026, 06:14

Baden-Württemberg kämpft mit drittem Rezessionsjahr in Folge und fällt bundesweit zurück

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, unterteilt in Erholung und wirtschaftliche Erholung nach Branche, mit begleitendem Text, der die Gesamtauswirkungen und Erholungsdaten zusammenfasst.

Baden-Württemberg kämpft mit drittem Rezessionsjahr in Folge und fällt bundesweit zurück

Baden-Württembergs Wirtschaft schrumpft seit drei Jahren in Folge

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Seit 2022 verzeichnet Baden-Württemberg einen anhaltenden wirtschaftlichen Abschwung – die Wirtschaft des Südwestens ist nun bereits das dritte Jahr in Reihe geschrumpft. Im Vergleich der Bundesländer liegt das Land damit auf dem vorletzten Platz, nur das Saarland schneidet noch schlechter ab. Während die deutsche Gesamtwirtschaft um 0,2 Prozent wuchs, konnte Baden-Württemberg nicht mithalten.

2023 erzielte das Land eine Wirtschaftsleistung von rund 667,1 Milliarden Euro und trug damit fast 15 Prozent zur gesamten deutschen Wertschöpfung bei. Trotz dieses beträchtlichen Anteils blieb die Performance hinter denen der meisten anderen Bundesländer zurück. Spitzenreiter war Mecklenburg-Vorpommern mit einem Wachstum von etwa 1,4 Prozent, während Baden-Württemberg weiter rückläufig blieb.

Besonders hart traf es den Industriesektor: Hier sank die reale Bruttowertschöpfung um 2,6 Prozent. Auch die Bauwirtschaft verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang. Ein kleiner Lichtblick waren die Dienstleistungsbranchen, die ein leichtes Plus von 0,4 Prozent verbuchen konnten.

Die anhaltende Schwächephase wirft Fragen nach den weiteren wirtschaftlichen Folgen auf. Eine schrumpfende Wirtschaft geht oft mit steigender Arbeitslosigkeit, mehr Unternehmenspleiten und sinkenden Steuereinnahmen einher. Demgegenüber stärkt ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in der Regel die Nachfrage nach Arbeitskräften, die Haushaltseinkommen und die staatlichen Finanzmittel.

Die dreijährige Rezession in Baden-Württemberg unterstreicht die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen. Da die meisten Sektoren schrumpfen oder stagnieren, bleibt das Land am unteren Ende der bundesweiten Rangliste. Die Kluft zwischen seiner Entwicklung und dem deutschen Durchschnitt wird immer größer.

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