26 April 2026, 16:11

Ausgebrochener Stier löst nächtliche Großfahndung in Ilkerbruch aus

Buchumschlag mit einem Gemälde eines Stiers in einem Stall, mit ein paar Tieren im Vordergrund, einer Wand und einer Tür im Hintergrund und Text oben.

Ausgebrochener Stier löst nächtliche Großfahndung in Ilkerbruch aus

Ein 350 Kilogramm schwerer junger Stier ist aus einem Stall in Ilkerbruch ausgebrochen und sorgte in der Nähe einer wichtigen Straße und einer Bahntrasse für Aufruhr. Aufgrund des aufgeregten Zustands und der Verletzungen des Tieres war eine sichere Einfangung unmöglich, woraufhin eine nächtelange Suchaktion mit Polizei und Besitzer eingeleitet wurde.

Der Stier war aus seinem Gehege in der Nähe der Kreisstraße K114 und der ICE-Strecke geflohen. Sein unberechenbares Verhalten zwang die Behörden, die K114 vorübergehend zu sperren und Zugführer zu warnen, in dem Bereich die Geschwindigkeit zu reduzieren.

Ein Polizeihubschrauber entdeckte das Tier gegen 1 Uhr nachts in einem Gebüsch. Versuche, sich ihm zu nähern, scheiterten jedoch wegen seiner Aggressivität und Verletzungen. Der Einsatz von Spezialisten mit Betäubungsgewehren war aus Sicherheitsgründen nicht möglich.

Bis zum Morgen blieb die Lage ungelöst. Nach Absprache mit dem Besitzer entschied die Polizei schließlich, den Stier aus Gründen der öffentlichen Sicherheit einzuschläfern. Nach einer Nacht vergeblicher Einfangversuche wurde der Stier getötet. Die Straßenbeschränkungen wurden aufgehoben, und der Zugverkehr kehrte zur normalen Geschwindigkeit zurück. Der Besitzer hatte eng mit der Polizei zusammengearbeitet, um das Tier zu beobachten, bevor die endgültige Entscheidung fiel.

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