Alabali-Radovan warnt vor Abschiebedebatten: Syrer leisten bereits Wiederaufbau-Hilfe
Heinz-Peter SödingAlabali-Radovan warnt vor Abschiebedebatten: Syrer leisten bereits Wiederaufbau-Hilfe
Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan kritisiert Debatten über Abschiebungen von Syrern
Die deutsche Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan hat die anhaltenden Diskussionen über die Abschiebung von Syrern scharf kritisiert. Solche Debatten schürten ihrer Ansicht nach unnötige Ängste in den syrischen Communities in Deutschland. Ihre Äußerungen fielen im Rahmen einer Veranstaltung zum Jubiläum der Initiative „Neuer Aufbruch für Syrien“.
Bei dem Treffen betonten Teilnehmer ihre langjährigen Beiträge zum Wiederaufbau Syriens. Viele hoben zudem ihre aktive Rolle bei der Integration in die deutsche Gesellschaft hervor. Alabali-Radovan pflichtete dem bei und verwies darauf, dass Syrer seit Jahren den Wiederaufbau unterstützen.
Die Ministerin zeigte sich verärgert über Forderungen, Syrer müssten „endlich“ einen Beitrag zum Wiederaufbau leisten. Solche Aussagen ignorierten die bereits geleistete Arbeit, so Alabali-Radovan. Stattdessen wolle sie die in Deutschland lebende syrische Diaspora enger in Entwicklungsprojekte einbinden.
Zudem warnte die Ministerin, dass Gespräche über Zwangsrückführungen die Unsicherheit unter Syrern in Deutschland weiter verstärkten. Ihr Fokus liege darauf, die Zusammenarbeit zu festigen – nicht auf Abschiebedebatten.
Ihre Aussagen unterstreichen die anhaltenden Bemühungen von Syrern sowohl beim Wiederaufbau als auch bei der Integration. Alabali-Radovan strebt an, ihre Rolle in offiziellen Entwicklungsprogrammen auszubauen. Gleichzeitig sorgen die Diskussionen über Abschiebungen in der Community weiterhin für Besorgnis.






