17 June 2026, 16:06

ADFC Halle kritisiert Bodenschwellen in Kleiner Ulrichstraße als Barriere für Rad- und Fußverkehr

ADFC-Kritik an Sperrungen in der Kleinen Ulrichstraße: Tempohindernisse gegen Angeber sabotieren Halle-Konzept

ADFC Halle kritisiert Bodenschwellen in Kleiner Ulrichstraße als Barriere für Rad- und Fußverkehr

Der ADFC Halle hat Bedenken gegen die neuen Bodenschwellen in der Kleinen Ulrichstraße geäußert. Die Initiative wirft der Stadt vor, mit den Maßnahmen ihre eigene Fahrradstrategie zu untergraben und Barrieren für Radfahrer:innen sowie Fußgänger:innen zu schaffen. Gefordert werden dringende Änderungen, um Sicherheit und Zugänglichkeit zu verbessern.

Die Kleine Ulrichstraße ist eine zentrale Nord-Süd-Radroute im offiziellen Verkehrsplan der Stadt Halle. Der ADFC kritisiert, dass die Schwellen normale Fahrräder, Lastenräder und Anhänger mit Kindersitzen behindern. Zudem ragen die Hindernisse laut der Organisation auf die Gehwege über und schränken so die barrierefreie Mobilität für Fußgänger:innen und Rollstuhlfahrer:innen ein.

Grundsätzlich unterstützt der ADFC das Ziel der Stadt, illegale Rennfahrten und Rasen zu unterbinden. Die aktuelle Übergangslösung sei jedoch schlecht umgesetzt. Statt physischer Hindernisse schlägt der Verband vor, die Verkehrsüberwachung durch verbindliche Absprachen mit der Polizei zu verstärken.

Die Organisation fordert umgehende, fahrradfreundliche Anpassungen der Bodenschwellen. Zudem müsse die vollständige Begehbarkeit der Gehwege gewährleistet werden. Als Alternative plädiert der ADFC für eine verstärkte Polizeipräsenz im Rahmen der bestehenden Sicherheitspartnerschaften.

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Die neuen Schwellen stoßen bei Radverkehrsverbänden auf scharfe Kritik. Der ADFC Halle verlangt von der Stadt eine Überarbeitung des Designs und ein Umdenken bei der Verkehrsregelung. Im Fokus steht die Forderung nach sicheren und zugänglichen Wegen für alle Verkehrsteilnehmer:innen.

Quelle