6,7-Millionen-Investition: Schule wird bis 2028 barrierefrei und klimafreundlich umgebaut
Heinz-Peter Söding6,7-Millionen-Investition: Schule wird bis 2028 barrierefrei und klimafreundlich umgebaut
Der Bürgermeister hat ein Sanierungs- und Erweiterungsprojekt für eine örtliche Schule im Umfang von 6,725 Millionen Euro angekündigt. Die Bauarbeiten sollen bis zum Schuljahr 2027/28 abgeschlossen sein und umfassen moderne Einrichtungen, Grünflächen sowie eine verbesserte Barrierefreiheit. Die Maßnahmen dienen der Vorbereitung auf den neuen Rechtsanspruch auf ganztägige Kinderbetreuung.
Geplant ist unter anderem der Neubau einer Mensa mit Platz für 200 Personen, die in Holzrahmenbauweise errichtet und mit sonnenschutzverglasten Fenstern ausgestattet wird. Auf dem Dach entsteht eine Photovoltaikanlage, während der Raum gleichzeitig als Versammlungsraum für Veranstaltungen genutzt werden kann.
Im Erdgeschoss der Schule wird die ganztägige Kinderbetreuung mit nur geringfügigen baulichen Anpassungen untergebracht. Auf dem Außengelände entstehen zusätzliche Sitzgelegenheiten, Fahrrad- und E-Scooter-Stellplätze sowie ein sicherer Fußweg von der Carl-von-Ossietzky-Straße aus.
Hinter dem Gebäude wird die Grünfläche zu einer Muldenwiese umgestaltet, die bei Starkregen als Rückhaltebecken dient. Diese Veränderungen folgen aktuellen Beispielen aus anderen Städten wie Nürnberg, wo eine Grundschule im Dezember 2024 in Abstimmung mit Behindertenverbänden barrierearm modernisiert wurde. Unterdessen planen auch Wiesbaden und Oberursel eigene Schulmodernisierungen, wobei jedoch nicht alle Projekte explizit auf Barrierefreiheit ausgerichtet sind.
Das Projekt kostet 6,725 Millionen Euro und soll bis 2027/28 fertiggestellt werden. Nach Abschluss bietet die Schule erweiterte Betreuungsmöglichkeiten, eine energieeffiziente Verpflegung und verbesserte Außenbereiche. Die Maßnahmen sind Teil umfassender Bestrebungen, die Bildungsinfrastruktur in der Region zu modernisieren.