02 April 2026, 00:20

Zoll deckt illegale Beschäftigung in Göttingen und Goslar auf – ohne Aufenthaltstitel oder Genehmigung

Eine Karte einer Stadt mit einem Schloss in der Mitte, umgeben von Bäumen, Häusern und einem Zaun, mit dem Text "Mützenhaus, Deutschland" auf dem Plakat.

Zoll deckt illegale Beschäftigung in Göttingen und Goslar auf – ohne Aufenthaltstitel oder Genehmigung

Zollbehörden in Niedersachsen haben innerhalb weniger Tage zwei getrennte Fälle von illegal beschäftigten Arbeitnehmern aufgedeckt. In Göttingen wurde eine südamerikanische Frau ohne gültige Aufenthaltserlaubnis und ohne die nach dem Prostituiertenschutzgesetz erforderliche Genehmigung der Sexarbeit angetroffen, während in Goslar ein osteuropäischer Lkw-Fahrer wegen ähnlicher Verstöße ermittelt wird. Beide Vorfälle haben strafrechtliche Ermittlungen und weitergehende Untersuchungen zur Folge gehabt.

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Der erste Fall ereignete sich in Göttingen, wo Beamte eine Frau aus Südamerika entdeckten, die ohne Aufenthaltserlaubnis und ohne die nach dem Prostituiertenschutzgesetz erforderliche Genehmigung der Sexarbeit nachging. In der Wohnung, in der sie tätig war, befand sich zudem ein Kinderzimmer – ein weiterer Verstoß gegen die Vorschriften. Wie die Behörden später bestätigten, war der Frau bereits zuvor die Einreise an der deutsch-schweizerischen Grenze verweigert worden. Daraufhin hatte sie einen Asylantrag gestellt, war jedoch noch vor der Bearbeitung untergetaucht.

Gegen sie wurden strafrechtliche Ermittlungen wegen illegalen Aufenthalts eingeleitet, und sie wurde aufgefordert, die Wohnung umgehend zu verlassen. Offizielle Statistiken zu ähnlichen Fällen in Niedersachsen oder Thüringen der vergangenen zwei Jahre liegen zwar nicht vor, doch vereinzelte Berichte deuten darauf hin, dass solche Vorfälle selten bleiben.

Unterdessen kontrollierten Zollbeamte in Goslar einen Lastwagen und stellten fest, dass der Fahrer – ein Staatsbürger eines osteuropäischen Nicht-EU-Landes – ohne die notwendigen Aufenthaltstitel arbeitete. Auch gegen ihn laufen nun strafrechtliche Ermittlungen wegen illegalen Aufenthalts. Die Untersuchungen wurden inzwischen auf seinen Arbeitgeber sowie das Unternehmen ausgeweitet, das seine Dienste in Anspruch genommen hatte.

Beide Fälle unterstreichen die anhaltende Durchsetzung von Aufenthalts- und Arbeitsrecht in der Region. Die Frau aus Göttingen muss das Land nun verlassen, während der Arbeitgeber des Lkw-Fahrers weiter unter Beobachtung steht. Zu möglichen Strafen oder weiteren Maßnahmen haben die Behörden bisher keine Details bekannt gegeben.

AKTUALISIERUNG

Zoll raids construction sites in Lower Saxony, uncovers 10 illegal workers

A major Zoll operation in Lower Saxony has uncovered 10 foreign workers without valid residence permits. The March 10 raid focused on construction sites across Braunschweig, Hildesheim, and Landkreis Goslar:

  • 66 officers inspected 220 workers during the regional crackdown
  • 10 undocumented employees were found in the construction sector
  • Investigations now target employers and contractors involved This follows recent enforcement actions in Göttingen and Goslar, highlighting intensified border control efforts.